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	<title>mitgerissen &#187; Gesellschaft</title>
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		<title>Konsum statt Kommunismus</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 13:38:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Unsere abendl&#228;ndische Gesellschaft hat ein Problem. Es ist zum Teil ein Kulturelles, vor allem aber ein &#214;konomisches. Wir verwandeln uns schleichend in Kommunisten. Es fehlt an einem breiten Wachstum, der alle Bev&#246;lkerungsschichten erreicht. Und es fehlt an einer &#252;ppigen Konsumkultur. Ein satirischer Kommentar mit ernsthaftem Ausblick in eine positivere Zukunft. Linksmittige Kommunistenpolitik f&#252;r Nichtlebende Um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Unsere abendl&#228;ndische Gesellschaft hat ein Problem. Es ist zum Teil ein Kulturelles, vor allem aber ein &#214;konomisches. Wir verwandeln uns schleichend in Kommunisten.<br />
Es fehlt an einem breiten Wachstum, der alle Bev&#246;lkerungsschichten erreicht. Und es fehlt an einer &#252;ppigen Konsumkultur.</strong><span id="more-1687"></span></p>
<p><em>Ein satirischer Kommentar mit ernsthaftem Ausblick in eine positivere Zukunft.</em><br />
<br/></p>
<h2>Linksmittige Kommunistenpolitik f&#252;r Nichtlebende</h2>
<p>Um 2005 herum galt radikales Linkssein noch als progressiv. In Deutschland und anderen Teilen Europas entt&#228;uschte New Labour wegen seiner neoliberalen Tendenzen. Viele Leute sahen ihre Felle davonschwimmen.<br />
Bei den regierenden <strong>linken Mitten</strong> schienen die Priorit&#228;ten nicht auf allgemeinem Wohlstand zu liegen. </p>
<p><strong>Wachstum</strong> wurde in einem Atemzug mit &#214;kosteuer, Atomausstieg und Schuldenwarnungen genannt.<br />
Man wollte eine Politik f&#252;r unsere Kinder und Kindeskinder fahren. Mit gleichem Enthusiasmus w&#252;hlte man die Gr&#228;ber der Vergangenheit auf, bedauerte dies, prangerte jenes an, das l&#228;ngst geschehen ist.<br />
Da ist nat&#252;rlich nichts Verwerfliches dabei. Nur w&#228;re es sch&#246;n gewesen, wenn auch die jetzt Lebenden im Zentrum der politischen Aufmerksamkeit gestanden h&#228;tten.</p>
<h3>&#8220;&#8230; und Schuld daran ist nur die SPD &#8230;&#8221;</h3>
<p>Ein nachhaltiges Wirtschaften ist mittel- bis langfristig unverzichtbar. Trotzdem kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass es all den heimlichen wie bekennenden <strong>Wachstumsbremsen</strong>, wie sie beispielsweise in der Schr&#246;der-M&#252;ntefering-Steinmeier-SPD vermutet werden, gar nicht so sehr um den <strong>Umweltschutz</strong> ging und immer noch geht. Im Zentrum ihrer Vernichtungsziele schien vielmehr unsere geliebte westliche Konsumkultur zu stehen. </p>
<p>Egal ob mit oder ohne rot-kommunistischem Arbeiter-Parteibuch schoss man sich mechanisch auf eine Begrenzung des Wirtschaftswachstums ein. F&#252;r manch braven Parteifunktion&#228;r schien Wirtschaft wohl in erster Linie Konsumption zu sein. Gigantische M&#252;llberge, Wegwerfgesellschaft, private Energieverschwendung. So sahen wohl so manche Rotgardisten unsere liberal bourgeoise Gesellschaft.</p>
<h3>Gegen die dauerjugendlichen Zeugungsverweigerer</h3>
<p>Vor allem gegen diese Killerspiele, Botox und Cannabis konsumierenden, filesharenden dauerjugendlichen Flatrates&#228;ufer und Brustvergr&#246;&#223;erinnen schien man sich auf <strong>konservativ-gro&#223;koalition&#228;rer Ebene</strong> verschworen zu haben. W&#228;hrend die christlichen Unionstheokraten sie am liebsten zu potenziellen Amokl&#228;ufern und P&#228;derasten abstempeln wollten, hatte die kommunistische Arbeiterbewegung einst andere Pl&#228;ne.</p>
<p>Wer trotz Arbeitsmarktprobleme aufgrund eines beschr&#228;nkten Wirtschaftswachstums nicht bei drei einen Job hatte, sollte durch Spargelstechen den Arbeiter- und Bauernstatus erlangen. Und das alles bei zunehmender staatlicher <strong>&#220;berwachung</strong> und immer weniger Privatsph&#228;re f&#252;r den B&#252;rger.<br />
<br/></p>
<h2>Konsumkultur &#8211; Vision f&#252;r die Zukunft</h2>
<p>So interessant es w&#228;re, die vergangenen Jahre politischer Wachstumsbeschr&#228;nkung zu analysieren und zu verarbeiten, sollte man lieber optimistisch in die Zukunft blicken. Wir stehen mit einem Fu&#223; im <strong>Kommunismus</strong>. Momentan braucht man jeden Funken positives Denken, den es gibt.</p>
<p>Die Menschheit ben&#246;tigt Konsum. F&#252;r ihre berufliche Existenz, ihre Kultur und nat&#252;rlich zum Vergn&#252;gen. Anstatt den Konsum und das Wachstum zu beschr&#228;nken, k&#246;nnte man die Produktion deutlich umweltfreundlicher gestalten. Das gilt f&#252;r die Energieerzeugung wie auch f&#252;r die Produktion. Vor allem aber f&#252;r die <strong>Haltbarkeit</strong>.<br />
Durch eine nachhaltigere Herstellung und Verwendung der Produkte w&#252;rde Wohlstand geschaffen werden. Die Nachfrage nach weiteren G&#252;tern w&#252;rde steigen, nur w&#228;ren diese l&#228;nger haltbar und zunehmend umweltfreundlicher in der Herstellung.</p>
<h3>Markenkultur und intensive Dienstleistung</h3>
<p>Wenn <strong>Produkte</strong> l&#228;nger haltbar sind, werden sie mehr wert. Dadurch rentiert es sich gleich doppelt und dreifach, ihnen durch Werbung und andere Marketingma&#223;nahmen einen zus&#228;tzlichen Wert zu verpassen. Man w&#252;rde seltener das blanke No-Name Produkt kaufen, sondern stets ein zus&#228;tzliches Image. Das schafft sowohl f&#252;r Angestellte wie f&#252;r Selbstst&#228;ndige jede Menge attraktive Jobs, im Internet, der Werbebranche oder in Konzernzentralen.</p>
<p><strong>Konsum</strong> f&#246;rdert den Wohlstand und dieser die Dekadenz. Im positiven Sinne. Exzessive Nobeldiscos, Gourmetlokale und Luxusboutiquen warten darauf, ihren Teil von den neu verdienten Talern abzubekommen.<br />
Und somit entsteht wieder jede Menge neue Nachfrage.</p>
<p>Nur diesmal wird es anders gemacht. Man l&#228;sst nicht die konsumptive Verschlei&#223;spirale Wertverlust erzeugen, sondern baut <strong>H&#228;user f&#252;r die Ewigkeit</strong>.<br />
<br/><br />
Mehr zum Thema Konsum ist <a href="http://textundblog.de/?p=3016">hier </a>zu finden. Den letzten <a href="http://saschalobo.com/2009/09/27/ich-habe-spd-gewahlt/">SPD W&#228;hler</a> soll nicht vorenthalten werden.</p>
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		<title>Zur&#252;ck in die Zukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 09:13:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[80er]]></category>
		<category><![CDATA[90er]]></category>
		<category><![CDATA[bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[politik]]></category>
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		<description><![CDATA[Durch die Bundestagswahl 2009 tritt Deutschland eine Reise zur&#252;ck in die Zukunft an. Im positiven Sinne. Denn zeitpolitische Synergien deuten auf eine neue &#196;ra hin. Hier ein kleiner Ausblick. Ein ironischer Kommentar Im Hier und Jetzt Im September 2009 hat eine schwarz-gelbe Mehrheit die Bundestagswahlen gewonnen. Die Kanzlerin Angela Merkel d&#252;rfte aller Voraussicht nach dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Durch die Bundestagswahl 2009 tritt Deutschland eine Reise zur&#252;ck in die Zukunft an. Im positiven Sinne. Denn zeitpolitische Synergien deuten auf eine neue &#196;ra hin. Hier ein kleiner Ausblick.</strong><span id="more-1677"></span><br />
<em>Ein ironischer Kommentar</em><br />
<br/></p>
<h2>Im Hier und Jetzt</h2>
<p>Im <strong>September 2009</strong> hat eine schwarz-gelbe Mehrheit die Bundestagswahlen gewonnen. Die Kanzlerin Angela Merkel d&#252;rfte aller Voraussicht nach dem Pfad ihres Mentors Helmut Kohl folgen und dieses Land mindestens durch die n&#228;chsten zehn Jahre f&#252;hren. Das wenige Monate vor dem neuen Jahrzehnt. Zum ersten Mal wird die Jahreszahl keine zwei Nullen mehr enthalten. Vielleicht ist das ein Vorzeichen f&#252;r eine neue, bessere gesellschaftliche &#196;ra.</p>
<p>Der Handlungsrahmen der <strong>Politik</strong> ist begrenzt. Trotzdem kann Politik sogar kulturelle Impulse setzen, wenngleich diese nicht immer nach dem Gusto des Establishments ausfallen. Zu gro&#223;e Hoffnung braucht man in die Politik aber nicht zu setzen. Es gibt zum Gl&#252;ck Anderes, das Hoffnung macht auf eine neue und positive Dekade, voller kultureller wie individueller Freiheit und materiellem Wachstum.</p>
<h3>Zur&#252;ck ind ie 80er &#8211; Geschichte wiederholt sich</h3>
<p>Als Helmut Kohl (Synergien! Merkels Mentor!) zum Regieren begann, spielten sie die fr&#252;heren <strong>80er Hits</strong> im Radio. Die Neue Deutsche Welle t&#246;nte in diesen Jahren DaDaDa! Der aktuelle James Bond hie&#223; noch Roger Moore. Michele Pfeifer ging in Grease als Collegegirl durch. Unter High-End-Gaming verstand man Arcadegames wie Pac Man, Donkey Kong oder Phoenix. Und nat&#252;rlich gab es da noch den VC-20 wie auch den neueren Commodore 64, der damals gerade im Kommen war. Und f&#252;r den das erste halbwegs massentaugliche Modem auf den Markt kam.<br />
<br/></p>
<h2>Wir sind zur&#252;ck in die Zukunft!</h2>
<p>Wir stehen am Anfang der neuen Dekade. Synergetisch betrachtet w&#228;re das Anfang der 80er. Vieles liegt noch vor uns. Falco, Madonna, Samantha Fox und nat&#252;rlich Michael J. Fox. Der Amiga wird kommen und die ersten massentauglichen PCs. Man wird die Vektorgrafik entdecken, den Katalysator einf&#252;hren und irgendwann d&#252;rfte sogar die Mauer fallen.</p>
<h2>Und dann sind wir Helden!</h2>
<p>An diesem Tag. Wieder und immer wieder, bis die <strong>90er Jahre</strong> da sind. Und wir uns als Helden selbst revivalen. Anschnallen, es wird freakig!</p>
<p>W&#228;hrend die einen <strong>Love-Parade</strong> und Mayday erschaffen, spielen die anderen <strong>GenerationX</strong>. Viele sind t&#228;towiert, haben bunt gef&#228;rbte Haare oder tragen Ringe an den unm&#246;glichsten Stellen ihres K&#246;rpers. M&#228;nner tragen R&#246;cke. Frauen k&#252;ssen Frauen. Alle sehen aus wie Adalbert Hoffmann beim Radfahren oder Stanislav Grof auf Reisen.<br />
Die Spa&#223;gesellschaft ist im Kommen! St&#228;rker denn ever!<br />
<br/></p>
<h3>Disco Revival zur&#252;ck in die 80er</h3>
<p>Schlie&#223;lich werden wir uns selbst revivalen. Ilja Richter wird auf <strong>Disco Partys</strong> wieder den Moderator geben und alle wollen sie pl&#246;tzlich vor dem Studio 54 Schlange stehen.<br />
Da das aus massentauglicher Sicht nicht gut gehen kann, einigt man sich schlie&#223;lich darauf, Dieter Bohlen und Thomas Anders zu revivalen und sie in den Himmel der <strong>ewigen Superstars</strong> zu heben. Denn jeder kann gewinnen, wenn er nur will.<br />
<br/></p>
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		<title>Ist die Erde &#252;berbev&#246;lkert?</title>
		<link>http://www.mitgerissen.de/ist-die-erde-ueberbevoelkert/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Jul 2009 10:08:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[überbevölkerung]]></category>
		<category><![CDATA[energiekanppheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Bald wird die Erdbev&#246;lkerung die 7-Milliarden-Marke &#252;berschreiten. Wie kann man mit all der &#220;berbev&#246;lkerung umgehen? Und noch wichtiger: Welche Auswirkungen hat das auf den Wohlstand? 7 Milliarden Menschen! Bald sieben Milliarden Menschen auf der Erde! Das wurde am 10.7.2009 das Statistische Bundesamt vom Statistischen Bundesamt gemeldet. Im Augenblick leben rund 6,8 Milliarden Menschen auf der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Bald wird die Erdbev&#246;lkerung die 7-Milliarden-Marke &#252;berschreiten. Wie kann man mit all der &#220;berbev&#246;lkerung umgehen? Und noch wichtiger: Welche Auswirkungen hat das auf den Wohlstand?</strong><span id="more-1638"></span><br />
<br/></p>
<h2>7 Milliarden Menschen!</h2>
<p><strong>Bald sieben Milliarden Menschen auf der Erde!</strong><br />
Das wurde am 10.7.2009 das Statistische Bundesamt vom Statistischen Bundesamt gemeldet. Im Augenblick leben rund 6,8 Milliarden Menschen auf der Erde und bis 2012 w&#252;rden es sieben Milliarden sein.</p>
<p><strong>2012!</strong><br />
Ungef&#228;hr so lange k&#246;nnte der von den Bayern zur&#252;ckkehrende Tim Borowski bei Werder Bremen bleiben. Und Borowski ist ein Handtuchwurf davon entfernt, drei&#223;ig zu werden! Sehr viel Wasser wird weder die Isar, noch die Weser herunter flie&#223;en, bis schlie&#223;lich 7 Milliarden Menschen mit Nahrung und Energie versorgt werden wollen.</p>
<h3>9 Milliarden Menschen!</h3>
<p>Im Jahr 2050 k&#246;nnte die <strong>Weltbev&#246;lkerung</strong> laut Statistischem Bundesamt die Marke von <strong>9 Milliarden</strong> erreichen. Um auf diese Zahl zu kommen, muss man noch nicht einmal vom extremsten Szenario ausgehen.</p>
<p>Die Zahlen des Statistischen Bundesamtes verraten auch etwas &#252;ber die regionalen Unterschiede der Bev&#246;lkerungsentwicklung. W&#228;hrend sich die Bev&#246;lkerung Afrikas bis 2050 voraussichtlich verdoppeln und Indien den zweifelhaften Titel des bev&#246;lkerungsreichsten Landes der Erde erhalten wird, ist Europa wohl der einzige Kontinent, dessen Bev&#246;lkerungszahl bis 2050 auf unter 700 Millionen schrumpfen d&#252;rfte.<br />
<br/></p>
<h3>Drohen Hungern&#246;te und Energieknappheit?</h3>
<p>Ja. Genau das wird unter Umst&#228;nden geschehen. Wie jeder wei&#223;, kann das aktuelle Wohlstands- und <strong>Ern&#228;hrungsniveau</strong> nur gehalten werden, weil die Erde &#252;ber Roh&#246;l und andere, nicht-regenerative Energiereserven verf&#252;gt.</p>
<p>Das &#214;l wird einerseits verwendet, um all die hergestellte Nahrung zu ihren Empf&#228;ngern zu transportieren. Ebenso wird es f&#252;r die Petrochemie ben&#246;tigt, um D&#252;nger herzustellen, die sozusagen der Sprit f&#252;r eine umfangreiche Ern&#228;hrungsversorgung sind.<br />
Und wir brauchen Erd&#246;l wahrlich nicht nur f&#252;r unsere Nahrungsproduktion.</p>
<h3>Rettung Solarenergie</h3>
<p>Zum Gl&#252;ck zeichnet sich eine Entwicklung ab, die immerhin die <strong>Energieknappheit dieses Planeten</strong> l&#246;sen d&#252;rfte. Die Solarenergie.<br />
Diese ist f&#252;r mehr als nur die Heizung oder ein wenig Stromsparen interessant. Sp&#228;testens seitdem klar ist, dass es mit den Elektroautos ernst werden k&#246;nnte, ist in der Sonne durchaus die wahrscheinlichste Energiequelle f&#252;r den Transport der Zukunft zu sehen.</p>
<p>Ein gro&#223;er Teil der Weltbev&#246;lkerung w&#252;rde gerne Auto fahren, davon kann man einfach ausgehen. Nicht wenige werden danach streben &#8211; und es auch immer wieder schaffen. Da ist es gut zu wissen, dass uns im Jahr 2050 wohl kaum ein gigantisches Heer von Spritschluckern erwarten d&#252;rfte, sondern vielmehr Kleinw&#228;gen mit Elektromotor. Und keinem unmittelbaren Schadstoffaussto&#223;.<br />
<br/></p>
<h2>&#220;berbev&#246;lkerung als Chance</h2>
<p>Mehr Menschen k&#246;nnen theoretisch auch mehr <strong>Wohlstand</strong> bedeuten. Schlie&#223;lich werden noch mehr Individuen versuchen, ihren pers&#246;nlichen (oder kollektiven) Besitz zu mehren und ihr Leben angenehmer zu gestalten. Von diesen Bem&#252;hungen bleibt prinzipiell auch etwas f&#252;r die Allgemeinheit zur&#252;ck &#8211; und somit auch f&#252;r den Einzelnen. Je mehr dieser Anstrengungen stattfinden, desto st&#228;rker m&#252;sste auch der Wohlstand ansteigen.<br />
 So viel zur Grundannahme.</p>
<p>Diesem Gedanken steht allerdings das Problem mit den begrenzten Ressourcen im Weg. Wenn die Anstrengungen dieser vielen Milliarden Menschen aufgrund fehlender Energie, guter B&#246;den oder Rohmaterialien nicht fruchten, gibt es auch keinen zus&#228;tzlichen Mehrwert.</p>
<h3> Suche nach neuen Energiequellen</h3>
<p>Aus diesem Grund ist es unvermeidlich, nach <strong>neuen Energiequellen</strong> zu suchen, die unsere wirtschaftlichen Anstrengungen nicht aufgrund von Energieknappheit ins Leere laufen lassen. Doch auch mit den Materialien ist mithilfe einer nahhaltigen Strategie umzugehen. Recycling und eine l&#228;ngere Lebensdauer von technologischen Produkten k&#246;nnte der drohenden Materialknappheit entgegenwirken.</p>
<p>Auch auf der Seite der Rohstoffgewinnung ist man mit der Weisheit nicht am Ende. Neben den Tiefen der Meere k&#246;nnten auch Himmelsk&#246;rper eine reiche Quelle von Rohstoffen sein, sodass diese vielen Milliarden Menschen auch mit Autos, Laptops, Cyberspacemasken und anderen Produkten beliefert werden k&#246;nnen.</p>
<p>Doch die Ressourcen der Ozeane und Himmelsk&#246;rper sind bestimmt nicht das Ende der Entwicklung. Eines Tages wird hoffentlich der ganz gro&#223;e Traum wahr werden, n&#228;mlich die gezielte Kolonialisierung des Weltalls. Ab dann k&#246;nnte der <strong>Begriff &#8220;&#220;berbev&#246;lkerung&#8221;</strong> aus unserem Sprachgebrauch gestrichen werden und von Schlagw&#246;rtern wie &#8220;Personalmangel&#8221;, &#8220;Weltraumkolonisten&#8221; oder sogar &#8220;Unterbev&#246;lkerung&#8221; ersetzt werden.<br />
<br/></p>
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		<title>Auswandern nach Utopia</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Jul 2009 05:49:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[auswanderer]]></category>
		<category><![CDATA[auswanderland]]></category>
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		<category><![CDATA[utopia]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie sieht das optimale Land zum Auswandern aus. Mitgerissen z&#228;hlt hier einige Voraussetzungen auf, die von der neuen Heimat erf&#252;llt werden sollten, bevor man sich da wirklich niederl&#228;sst. Ein Kommentar Die Auswanderer Wenn man sich die Berichterstattung in den Medien und speziell im Internet ansieht, scheint Auswandern f&#252;r viele j&#252;ngere Leute ebenso ein wichtiges Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie sieht das optimale Land zum Auswandern aus. Mitgerissen z&#228;hlt hier einige Voraussetzungen auf, die von der neuen Heimat erf&#252;llt werden sollten, bevor man sich da wirklich niederl&#228;sst.</strong><span id="more-1631"></span></p>
<p><em>Ein Kommentar</em><br />
<br/></p>
<h2>Die Auswanderer</h2>
<p>Wenn man sich die Berichterstattung in den Medien und speziell im Internet ansieht, scheint <strong>Auswandern</strong> f&#252;r viele j&#252;ngere Leute ebenso ein wichtiges Thema zu sein wie f&#252;r einige &#196;ltere. Man denke alleine an die Fernsehberichte und so manchem Blog, in dem Auswandererfahrungen mit den Lesern geteilt werden.<br />
Wer mit seinem Heimatland unzufrieden ist, &#252;berlegt nat&#252;rlich, wo es f&#252;r einen mehr Wohlstand und Freiheit geben k&#246;nnte. Aber vielleicht geht es auch nur darum, neue Erfahrungen zu machen.</p>
<h2>Ein Utopia zum Auswandern</h2>
<p>Mitgerissen m&#246;chte nun die Voraussetzungen aufz&#228;hlen, wie ein <strong>optimales Auswanderland</strong> zu auszusehen hat. Schlie&#223;lich will man nicht vom Regen in der Traufe landen. Oder auch vom harmlosen Nieselregen in einen fetten Orkan geraten.</p>
<h3>Innere Sicherheit</h3>
<p>Wohin auch immer man auswandert, die <strong>Sicherheitslage</strong> sollte sich nicht verschlechtern. Damit ist in erster Linie eine Sicherheit vor &#220;berf&#228;llen, Mord, Entf&#252;hrung etc. gemeint. Doch auch die Rechtssicherheit ist sehr wichtig. Es muss garantiert sein, dass die eigenen Interessen, die Gesch&#228;fte oder das Verm&#246;gen nicht &#252;ber dubiose, m&#246;glicherweise korrupte Wege angegriffen werden k&#246;nnen.<br />
Was die Sicherheit angeht, sollte das neue Auswanderziel schon die anspruchsvollen Kriterien der Bundesrepublik (bzw. &#214;sterreich, Schweiz, etc.) erf&#252;llen.</p>
<h3>Soziales Netz</h3>
<p>Wer hoch hinaus will, m&#246;chte trotzdem nicht tief und hart fallen. Ganz im Gegenteil. Ein <strong>weiches materielles Sicherheitsnetz</strong> ist unverzichtbar. Falls es beruflich oder gesch&#228;ftlich bergab gehen sollte, ist materieller Druck das Letzte, was man in diesem Augenblick gebrauchen kann.<br />
Da hei&#223;t es erst einmal nachdenken und genau &#252;berlegen, welche Taktik einem wieder in eine akzeptable Position bringt. Ein Vorgehen nach dem Schema &#8220;Hauptsache Arbeit&#8221; ist der Selbstverwirklichung wohl kaum dienlich.<br />
Falls man als Arbeitskraft &#252;berdurchschnittlich stark umworben wird oder &#252;ber gen&#252;gend Verm&#246;gen verf&#252;gt, ist die Wichtigkeit eines sozialen Netzes allerdings h&#246;chstens von sicherheitstechnischem Belang.</p>
<h3>B&#252;rokratie</h3>
<p><strong>Auswanderer</strong> haben oftmals die Nase voll von der <strong>B&#252;rokratie</strong>. Auch wenn dieses Thema nur von begrenzter Wichtigkeit ist, m&#246;chte man in seinem zuk&#252;nftigen Exil m&#246;glichst wenig Papierkram erledigen m&#252;ssen. Selbst wenn das Einwandern in das jeweilige Wunschland mit Sicherheit einen bestimmten Verwaltungsaufwand verursacht, w&#228;re es toll, wenn z.B. Steuererkl&#228;rungen oder Firmengr&#252;ndungen so wenig Arbeit wie m&#246;glich verursachen.<br />
Aber schlie&#223;lich gibt es auch im Ausland Leute wie z.B. Steuerberater, auf die man den unliebsamen Papierkram gegen Entgelt abw&#228;lzen kann. Solange die Einnahmen stimmen, ist B&#252;rokratie also nur bedingt ein Thema, kann aber f&#252;r kleine wie auch gr&#246;&#223;ere Unternehmer dennoch sehr wichtig sein. Vor allem dann, wenn weniger B&#252;rokratie auch weniger Steuern und zeitkostende Vorschriften bedeutet.</p>
<h3>Wohlstand und Arbeit</h3>
<p>Wer noch nicht ausgesorgt hat, braucht in der neuen Heimat eine Erwerbst&#228;tigkeit. Egal ob man Selbstst&#228;ndiger, Freiberufler oder Arbeitnehmer ist, die wirtschaftlichen Voraussetzungen m&#252;ssen f&#252;r einen pers&#246;nlich besser sein als an jenem Ort, von dem man weg m&#246;chte. Der Rubel muss also rollen, egal wohin man geht. Au&#223;er: Man wird von den Eltern oder bestehendem Verm&#246;gen versorgt.<br />
Alle Auswanderer, die auch materiell ihr Gl&#252;ck suchen, sollten den <strong>Arbeitsmarkt</strong> bzw. die <strong>Gesch&#228;ftschancen</strong> ihres Ziellandes ganz genau unter die Lupe nehmen.</p>
<h3>B&#252;rgerfreiheit</h3>
<p>Das <strong>Auswanderland</strong> hat nat&#252;rlich eine <strong>lupenreine Demokratie</strong> zu sein. Wenn man aber bedenkt, welche reaktion&#228;ren Gesellschaften sich als &#8220;Demokratie&#8221; bezeichnen, dann sollte klar sein, dass der Demokratiestatus nur der kleinste Nenner sein kann.<br />
Wer die B&#252;rgerfreiheiten in der Bundesrepublik mit denen in liberaleren L&#228;ndern wie den Niederlanden oder der Schweiz vergleicht, erkennt sofort den Unterschied.<br />
Das Gef&#228;lle zu Staaten wie Burma oder dem Iran ist nat&#252;rlich um ein Vielfaches gr&#246;&#223;er, doch die Messlatte sollte sich in Richtung Freiheit bewegen, und nicht in die entgegengesetzte.<br />
Dass man bei der Befriedigung seiner individuellen Bed&#252;rfnisse wie auch bei der Verwirklichung der eignen Pers&#246;nlichkeit keine Lust auf moralisierende und reglementierende Vorschriften hat, versteht sich von selbst.</p>
<h2>Wohin auswandern?</h2>
<p>Wie man sieht, w&#228;re es hilfreich, wenn ein <strong>potenzielles Auswanderland</strong> erst einmal eine Reihe von Bedingungen erf&#252;llt, bevor man seinen Lebensmittelpunkt dorthin verlagert. Wer aber schon mal einen Blick auf den Zustand dieses Planeten geworfen hat, wird erkennen, dass sich wohl nur eine verschwindend geringe Anzahl L&#228;nder zum Auswandern eignet. Man k&#246;nnte sogar meinen, dass es zum Teil weniger Aufwand erfordert, die Zust&#228;nde in der Heimat seinen Vorstellungen anzugleichen, als woanders nach diesen Optimalbedingungen zu suchen.</p>
<p>Und trotzdem: Das Monopol auf Wohlstand, Sicherheit und Freiheit h&#228;lt weder Deutschland, noch &#214;sterreich &#8211; und nicht einmal die Schweiz. Die Frage ist nur, ob es woanders so viel besser ist, dass es sich rentiert, gleich dorthin auszuwandern.</p>
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		<title>Von Zensursula und dem konservativen W&#228;chterrat</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 15:30:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[internetzensur]]></category>
		<category><![CDATA[iran]]></category>
		<category><![CDATA[wächterrat]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Internetzensur-Gesetz scheint etwas entsch&#228;rft worden zu sein. Trotzdem bleibt die Frage offen, warum in &#8220;unserer&#8221; Gesellschaft immer wieder Versuche unternommen werden, die sowieso schon sp&#228;rlichen Freiheitsrechte der B&#252;rger zu beschneiden. Leben wir etwa in einem europ&#228;ischen Iran? Ein satirischer Kommentar Quizfrage: Was haben der Iran und Deutschland gemeinsam? Die Nachrichten aus dem Iran wirken [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Internetzensur-Gesetz scheint etwas entsch&#228;rft worden zu sein. Trotzdem bleibt die Frage offen, warum in &#8220;unserer&#8221; Gesellschaft immer wieder Versuche unternommen werden, die sowieso schon sp&#228;rlichen Freiheitsrechte der B&#252;rger zu beschneiden. Leben wir etwa in einem europ&#228;ischen Iran?</strong><span id="more-1607"></span></p>
<p><em>Ein satirischer Kommentar</em><br />
<br/></p>
<a href="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2009/06/verboten.jpg"><img src="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2009/06/verboten.jpg" alt="verbotsschild" title="verboten" width="300" height="200" class="size-full wp-image-1612" /></a>
<h3>Quizfrage: Was haben der Iran und Deutschland gemeinsam?</h3>
<p>Die <strong>Nachrichten aus dem Iran</strong> wirken auf viele Menschen auf diesem Planeten fast schon elektrisierend. Eine Opposition, die sich von den religi&#246;sen Vorstellungen der fanatischen Machthaber in ihrer Freiheit beeintr&#228;chtigt f&#252;hlen und nun unter Gefahren f&#252;r ihre Rechte k&#228;mpfen. Als Kommunikations- und Koordinationsmedium wird das Internet genutzt.</p>
<p>Da muss man fast schon an die Zust&#228;nde in Deutschland denken, wo gerade durch ein h&#246;chst dubioses Netzsperrengesetz die <strong>Grundlage f&#252;r Internetzensur</strong> geschaffen wurde. Die meisten Gegner dieses Gesetzes haben aus Zeitgr&#252;nden vermutlich nur wenig f&#252;r Demonstrationen &#252;brig, an denen sie k&#246;rperlich anwesend sein m&#252;ssen. Doch immerhin waren Viele bereit, sich aus Protest auf der relativ vertrauensw&#252;rdigen Bundestag-Site mit ihrem echten Namen einzutragen.</p>
<h3>Antidemokratische Demokratien</h3>
<p>Nat&#252;rlich sind die Zust&#228;nde im Iran nicht vergleichbar mit Deutschland. Die antitheokratische Opposition hat dort im Extremfall damit zu rechnen, weggesperrt oder get&#246;tet zu werden. Dies geht aus den vielf&#228;ltigen Berichten &#252;ber dieses Land hervor.</p>
<p>Doch auch Deutschland und viele anderen europ&#228;ischen L&#228;ndern fahren nicht gerade einen freiheitsfreundlichen Kurs. Die als &#8220;Eliten&#8221; hochgelobten Akteure verstehen unter Liberalismus anscheinend h&#246;chstens noch <strong>Freiheit f&#252;r Konzerne</strong>. Sie versuchen eine Einbindung des Wahlvolkes in politische Entscheidungen mit nahezu religi&#246;sen Fanatismus zu bek&#228;mpfen.<br />
Kein Wunder. Das Volk will oft das genaue Gegenteil: Mehr Konsum und mehr Sicherheit. Integration und Migration in ihrem Sinne. Langfristige und gut bezahlte Besch&#228;ftigungsverh&#228;ltnisse. B&#252;rgerfreiheiten. Mehr Volksentscheide.<br />
Der konservative deutsche W&#228;chterrat scheint Anderes mit der Bev&#246;lkerung vorzuhaben.</p>
<h3>Verfassungsfeindliche Politiker</h3>
<p>So manches Gesetz oder Vorgehen wurde in der j&#252;ngeren Vergangenheit vom Verfassungsgericht kassiert oder entsch&#228;rft. Ein h&#246;chst w&#252;nschenswerter Vorgang in diesen &#246;konomisch wie freiheitlich d&#252;steren Zeiten. Dennoch muss man sich fragen, warum ernannte Richter die B&#252;rgerrechte verteidigen m&#252;ssen &#8211; und zwar gegen Instanzen, die vom Volk gew&#228;hlt wurden. (Trotzdem danke!)<br />
Anscheinend hat der deutsche <strong>W&#228;chterrat</strong> nicht ausreichend Respekt vor B&#252;rgerfreiheiten, um hier einen angebrachten Sicherheitsabstand zu wahren. Aber vielleicht steht die Welt einfach nur auf dem Kopf.</p>
<h2>Aussicht auf Weltfrieden</h2>
<p>Ironischerweise f&#246;rdern die Zensursulas und konservativen W&#228;chterr&#228;te dieser Republik die <strong>Aussicht auf den Weltfrieden</strong>, wenngleich vermutlich nicht beabsichtigt.<br />
W&#228;hrend der deutsche Zensurfanatiker gierig auf Killerspiele und das Internet blickt, sollen im Iran sogar DVDs amerikanischer Serien wie &#8220;Friends&#8221; oder &#8220;24&#8243; verboten sein.</p>
<p>In mehreren Teilen der Welt scheinen die eher j&#252;ngeren bzw. die freiheitsbed&#252;rftigeren Bev&#246;lkerungsschichten immer st&#228;rkere Aversionen gegen freiheitsbeschneidende Vorg&#228;nge in ihrer Gesellschaft zu hegen, derer sie &#252;berdr&#252;ssig sind. Das schafft Gemeinsamkeiten, die eine <strong>Grundlage f&#252;r mehr Frieden</strong> und gegenseitiges Verst&#228;ndnis bilden.</p>
<hr /><small>Copyright &copy;<a href="http://www.mitgerissen.de/" > www.mitgerissen.de</a> 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> 7472081506)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Das Corporate Design des Protests</title>
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		<pubDate>Thu, 07 May 2009 06:56:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[corporate-design]]></category>
		<category><![CDATA[globalisierungsgegner]]></category>
		<category><![CDATA[protest]]></category>

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		<description><![CDATA[Globalisierungsgegner &#038; Co. haben dem Protest eine eigene Tonalit&#228;t verliehen, die als Grundlage f&#252;r ein Corporate Design dienen k&#246;nnte. In diesem Artikel wird das Protest-CD farblich dargestellt und erkl&#228;rt. Der Protest und sein &#214;ffentlichkeitsauftritt Es sind bereits viele Jahre vergangen, seitdem sich der Protest zu einem ein Dauergast in den Medien entwickelt hat. Regelm&#228;&#223;ig auftauchende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Globalisierungsgegner &#038; Co. haben dem Protest eine eigene Tonalit&#228;t verliehen, die als Grundlage f&#252;r ein Corporate Design dienen k&#246;nnte. In diesem Artikel wird das Protest-CD farblich dargestellt und erkl&#228;rt.</strong><span id="more-1543"></span><br />
<br/></p>
<h2>Der Protest und sein &#214;ffentlichkeitsauftritt</h2>
<p>Es sind bereits viele Jahre vergangen, seitdem sich der Protest zu einem ein Dauergast in den Medien entwickelt hat. Regelm&#228;&#223;ig auftauchende Farbt&#246;ne und der oftmals spektakul&#228;re <strong>&#214;ffentlichkeitsauftritt der Globalisierungsgegner</strong> und &#228;hnlicher Gruppen haben l&#228;ngst daf&#252;r gesorgt, dass sich der Protest einen emotional-farblichen Wiedererkennungswert geschaffen hat.<br />
&#220;bermittelt wurde diese Tonalit&#228;t auch durch die Berichterstattung in den Medien.</p>
<h2>Das Corporate Design des Globalisierungsprotests</h2>
<p>Globalisierungsgegner ziehen anl&#228;sslich gro&#223;er Demonstrationen gerne durch eine aufsehenerregende Show die Blicke auf sich. Das reicht von bunten Performanceaktionen bis hin zu vereinzelten Sachbesch&#228;digungseskapaden, die auch innerhalb der friedlichen Protestbewegung kritisiert werden. Und dennoch pr&#228;gen auch Letztere die Tonalit&#228;t bzw. das <strong>CD des Protestes</strong>, ebenso wie das gelegentlich robuste Vorgehen der Sicherheitskr&#228;fte. </p>
<p>Es ist nicht Aufgabe dieses Artikels, &#252;ber politische Zusammenh&#228;nge und Meinungen zu urteilen. Vielmehr geht es um die Tonalit&#228;t des Protestes, und somit eher um Emotionen, Farben und damit verbundene Empfindungen.<br />
Diese <strong>Tonalit&#228;t</strong> ist nicht durch einen Menschen oder ein kleines Team entstanden. Sie ist &#252;ber mindestens eine Dekade hinweg von einem Kollektiv erschaffen worden, das einen Beitrag zum gegenw&#228;rtigen Zeitgeist leistet. Man k&#246;nnte sagen, das hier angedeutete Corporate Design ist &#8211; von m&#246;glichen &#220;bersetzungsfehlern abgesehen &#8211; basisdemokratisch entstanden.</p>
<table width="340" cellpadding="0" cellspacing="0" border="1">
<tr>
<td>
<ul>
<li>Schwarzer Block</li>
<li>schwarze Kapuzenshirts</li>
<li>schwarze Sonnenbrillen</li>
</ul>
</td>
<td>
<a href="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2009/05/schwarz.jpg"><img src="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2009/05/schwarz.jpg" alt="schwarz" title="schwarz" width="100" height="100" class="alignnone size-full wp-image-1552" /></a>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<ul>
<li>alternativkulturelle Modefarbe des neuen Jahrtausends</li>
<li>Guerillafarbe</li>
<li>Monturen der Sicherheitskr&#228;fte</li>
</ul>
</td>
<td>
<a href="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2009/05/grun.jpg"><img src="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2009/05/grun.jpg" alt="grun" title="grun" width="100" height="100" class="alignnone size-full wp-image-1549" /></a>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<ul>
<li>viele Protesteilnehmer tragen Jeans</li>
<li>Jeans verbindet man traditionell auch mit Rebellion</li>
<li>Jeans waren zur 68er Revolte beliebt</li>
</ul>
</td>
<td>
<a href="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2009/05/jeans.jpg"><img src="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2009/05/jeans.jpg" alt="jeans" title="jeans" width="100" height="100" class="alignnone size-full wp-image-1550" /></a>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<ul>
<li>man k&#228;mpft f&#252;r den Frieden auf der Welt</li>
<li>wei&#223; bemalte Handfl&#228;chen als Zeichen des Protestes</li>
<li>Polizeihelme und Einsatzfahrzeuge</li>
</ul>
</td>
<td>
<a href="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2009/05/weiss.jpg"><img src="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2009/05/weiss.jpg" alt="weiss" title="weiss" width="100" height="100" class="alignnone size-full wp-image-1546" /></a>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<ul>
<li>multiple Kultur</li>
<li>Meinungsvielfalt</li>
<li>friedliche Internationalit&#228;t</li>
</ul>
</td>
<td>
<a href="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2009/05/bunt.jpg"><img src="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2009/05/bunt.jpg" alt="bunt" title="bunt" width="100" height="100" class="alignnone size-full wp-image-1548" /></a>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<ul>
<li>klassische linke Symbolfarbe</li>
<li>das Blut der verletzten Demonstranten und Sicherheitskr&#228;fte</li>
<li>Farbe, die Aufmerksamkeit anzieht</li>
</ul>
</td>
<td>
<a href="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2009/05/rot.jpg"><img src="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2009/05/rot.jpg" alt="rot" title="rot" width="100" height="100" class="alignnone size-full wp-image-1551" /></a>
</td>
</tr>
</table>
<p><br/><br />
Die hier ver&#246;ffentlichte Darstellung entspringt subjektivem Empfinden. Es wird versucht, durch ein skizziertes <strong>Corporate Design</strong> die gegenw&#228;rtige Protestbewegung emotional einzufangen und deren Wahrnehmung zu vereinfachen &#8211; egal ob zum Zwecke des k&#252;nstlerischen Gedankenspiels oder als Grundlage f&#252;r eine medial kommunizierte Produktreihe mit <strong>Revolutionsflair</strong>.<br />
<br/></p>
<hr /><small>Copyright &copy;<a href="http://www.mitgerissen.de/" > www.mitgerissen.de</a> 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> 7472081506)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Die Vorteile der Globalisierung</title>
		<link>http://www.mitgerissen.de/die-vorteile-der-globalisierung/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Apr 2009 15:09:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[globalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[vorteile_globalisierung]]></category>

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		<description><![CDATA[Gewinn erzielen aus der Globalisierung. In dem immer schrankenloseren Verkehr von Kapital, Waren und Dienstleistungen liegen viele Chancen, und nicht ausschlie&#223;lich Gefahren oder soziale Ungerechtigkeiten. Mit ein wenig Kapital und dem richtigen Know-how ausgestattet kann man sich an der Globalisierung eine goldene Nase verdienen &#8211; in allen Teilen dieser Welt. Nachteile der Globalisierung In der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gewinn erzielen aus der Globalisierung. In dem immer schrankenloseren Verkehr von Kapital, Waren und Dienstleistungen liegen viele Chancen, und nicht ausschlie&#223;lich Gefahren oder soziale Ungerechtigkeiten. Mit ein wenig Kapital und dem richtigen Know-how ausgestattet kann man sich an der Globalisierung eine goldene Nase verdienen &#8211; in allen Teilen dieser Welt.</strong><span id="more-1532"></span><br />
<br/></p>
<p><a href="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2009/04/erde.jpg"><img src="http://www.mitgerissen.de/wp-content/uploads/2009/04/erde.jpg" alt="erde" title="erde" width="140" height="140" class="alignnone size-full wp-image-1536" /></a></p>
<h2>Nachteile der Globalisierung</h2>
<p>In der Vergangenheit wurden auf dieser Website bereits die <a title="Vorschlag einer transatlantischen, protegierten Freihandelszone" href="http://www.mitgerissen.de/weltkrieg-um-wohlstand-beginnt-ein-weltwirtschaftskrieg/">Nachteile der Globalisierung</a> angesprochen. In diesem Artikel soll es um die Vorteile und Chancen gehen, die sich aus der internationalen Arbeitsteilung ergeben.</p>
<p>Der <strong>freie Austausch von Geld, G&#252;tern und Dienstleistungen</strong> f&#252;hrt grunds&#228;tzlich zu Wohlstand, innerhalb Europas und auch &#252;ber den gesamten Planeten hinweg. Nur ist dieser Wohlstand ungleich verteilt, sodass nicht alle etwas davon abbekommen.<br />
Einige Menschen im Westen geraten sogar sozial unter Druck, k&#246;nnen ihre relativ hohen Tarifeinkommen nicht immer halten und rutschen vereinzelt sogar in die Arbeitslosigkeit. In der Dritten Welt oder in Schwellenl&#228;ndern kommt es allerdings zu viel h&#228;rteren Problemen. Und dort existiert oftmals kein ausreichendes soziales Netz, um die Folgen zu mildern.</p>
<h3>Ricardos Welt</h3>
<p>Vor langer Zeit stellte der &#214;konom <strong>David Ricardo</strong> so in etwa fest, dass es vorteilhaft w&#228;re, wenn Volkswirtschaften in erster Linie das herstellen, was sie am produktivsten k&#246;nnen. Er brachte das Beispiel vom Wein und vom Tuch. Wein wurde in seinem Modell in Portugal am g&#252;nstigsten hergestellt und Tuch in England. Ricardo schlug vor, dass sich England und Portugal auf ihre St&#228;rken konzentrieren sollten, anstatt jeweils beide G&#252;terarten zu produzieren. Das fehlende Gut k&#246;nnen sie schlie&#223;lich voneinander einkaufen. Als Ergebnis entsteht eine gr&#246;&#223;ere Menge an Wein und Tuch, und somit mehr Konsum f&#252;r alle.</p>
<h3>Soziale H&#228;rten</h3>
<p>In der internationalen Arbeitsteilung liegt nat&#252;rlich eine enorme Wohlstandschance. Die Industrie kann viel produktiver produzieren und auch Dienstleistungen k&#246;nnen effizienter und kosteng&#252;nstiger erbracht werden. Als Beispiel sind g&#252;nstige Textilien aus Fernost oder das <strong>Call Center Outsourcing</strong> zu nennen. </p>
<p>Letztendlich geht es auch darum, die sozialen H&#228;rten aufzufangen, die durch die Globalisierung entstehen. Die Mittel hierf&#252;r d&#252;rften eigentlich aus den Wohlstandsgewinnen problemlos aufzubringen sein.<br />
<br/></p>
<h2>Die Chancen der Globalisierung</h2>
<p>Verbraucher k&#246;nnen zwischen vielen kosteng&#252;nstigen Angeboten w&#228;hlen, die in gro&#223;en Mengen und teilweise an mehreren Standorten in unterschiedlichen L&#228;ndern erstellt werden. Das k&#246;nnen g&#252;nstige Designerjeans sein, oder Autos von guter Qualit&#228;t.</p>
<p>Doch die <strong>Globalisierung</strong> weckt auch den Unternehmergeist, und zwar nicht nur den gro&#223;er Konzerne. Es gibt viele Waren, die wir alle regelm&#228;&#223;ig ben&#246;tigen und die es irgendwo auf diesem Planeten viel g&#252;nstiger gibt als hierzulande. Nicht wenige Onlineshops oder eBay-H&#228;ndler nutzen diese Vorteile in einigen Bereichen, von DVDs bis hin zu Designerklamotten. Unter Umst&#228;nden kann neben g&#252;nstigeren Bezugspreisen auch die St&#228;rke des Euro genutzt werden, um seinen Handelsgewinn zu erh&#246;hen.</p>
<p>Auch manche <strong>Dienstleistung</strong> gibt es <strong>in Schwellenl&#228;nder</strong> und selbst innerhalb der EU zum Teil viel g&#252;nstiger als daheim, obwohl das nat&#252;rlich nicht immer die Regel ist.<br />
Neben den bekannten Call Centern in Indien sind auf dem internationalen Markt noch unz&#228;hlige andere Leistungen zu beziehen, die an einem anderen Ort &#8211; kreativ kombiniert mit weiteren Produkten und Dienstleistungen &#8211; viel mehr einbringen k&#246;nnen.</p>
<p>Nicht vergessen darf man, dass der internationale <strong>Waren- und Dienstleitungsaustausch</strong> auch jenseits der eigenen Haust&#252;re M&#228;rkte schafft, die man selbst schon von seinem Kinderzimmer aus, dem Garagen-Start-up oder der gemieteten B&#252;roparzelle bearbeiten kann, theoretisch. Denn neben Logistiksoftware oder Pharmaprodukte ben&#246;tigt die Welt auch einfacher zu erstellende Produkte und Arbeitsleistungen, die man dank der richtigen Qualifikation vielleicht zu erbringen imstande ist.<br />
<br/><br />
Letztendlich liegt es an einem Selbst, die <strong>Globalisierung</strong> f&#252;r sich in irgendeiner Form zu nutzen, egal ob am Grabbeltisch, im Netz, an der B&#246;rse oder durch eine grenz&#252;bergreifende Gesch&#228;ftsidee.<br />
<br/></p>
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		<title>Filesharing f&#246;rdert Allgemeinwohl</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 07:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach einer aktuellen Studie mehrt Filesharing den Wohlstand eines Landes. Mitgerissen &#252;berlegt, wie sich der volkswirtschaftliche Nutzen dieses freien Datenaustausches ergeben k&#246;nnte. Filesharing gut f&#252;r den Wohlstand Die SZ online schrieb Anfang M&#228;rz 2009, dass einer Studie zufolge Filesharing gut f&#252;r den Wohlstand einer Volkswirtschaft w&#228;re. Die Ursache der Wohlstandsmehrung sah die Studie darin, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nach einer aktuellen Studie mehrt Filesharing den Wohlstand eines Landes. Mitgerissen &#252;berlegt, wie sich der volkswirtschaftliche Nutzen dieses freien Datenaustausches ergeben k&#246;nnte.</strong><span id="more-1414"></span><br />
<br/></p>
<h2>Filesharing gut f&#252;r den Wohlstand</h2>
<p>Die <strong><a href="http://www.sueddeutsche.de/">SZ online</a></strong> schrieb Anfang M&auml;rz 2009, dass einer Studie zufolge Filesharing gut f&uuml;r den Wohlstand einer Volkswirtschaft w&auml;re. Die Ursache der Wohlstandsmehrung sah die Studie darin, dass gespartes Geld f&uuml;r andere, mitunter produktivere Dinge ausgegeben werden konnte.<br />
Untersucht wurden laut der S&uuml;ddeutschen die <strong>Niederlande</strong>, wo man mit Filesharing wie mit anderen umstrittenen Dingen schon aus Tradition vergleichsweise tolerant umgeht.<br />
Auf Mitgerissen wird nun durchgedacht, wie sich der Nutzen des Filesharings auf &ouml;konomischer Ebene ergeben k&ouml;nnte.</p>
<h3>Grundannahme</h3>
<p>Filesharer kommen durch ihre meist schnellen <strong><a href="http://www.versatel.de">DSL-Verbindungen</a></strong> in den Genuss von Produktnutzen, f&#252;r die sie ansonsten Geld ausgegeben h&#228;tten. Dies geschieht wohl vermutlich selten in dem Ausma&#223;, in dem urheberrechtlich gesch&#252;tzte Werke untereinander getauscht werden. Das Budget f&#252;r Medien wird dennoch stark entlastet beziehungsweise gleich auf null reduziert, egal ob es nun drei&#223;ig oder dreihundert Euro im Monat sind.</p>
<p>Dieses Geld steht nun f&#252;r andere Dinge zur Verf&#252;gung und man kann davon ausgehen, dass es ein gewisser Anteil davon besonders wohlstandsmehrend ausgegeben wird. Das k&#246;nnten R&#252;cklagen f&#252;r eine Weiterbildung oder ein Studium sein, eine vielf&#228;ltigere und ges&#252;ndere Ern&#228;hrung oder die monatliche Einzahlung in einen Bausparvertrag.</p>
<h3>Theoretische Begr&#252;ndung</h3>
<p>Die Volkswirtschaft kennt die <strong>Multiplikatorentheorie</strong>. So erh&#246;hen Impulse wie z.Ã‚Â B. eine staatliche Subvention das Volkseinkommen nicht nur um den Betrag dieser F&#246;rderung, sondern um ein Vielfaches. Auch eine steuerfinanzierte Erh&#246;hung des Arbeitslosengeldes w&#252;rde den Wohlstand einer Volkswirtschaft steigern. Grunds&#228;tzlich verh&#228;lt es sich so, dass der positive Effekt der Einkommenserh&#246;hung dem negativen Effekt der Steuererh&#246;hung gegen&#252;bersteht.</p>
<p>Die Wirkung w&#228;re somit gleich null, wenn sozial schw&#228;chere Haushalte nicht erfahrungsgem&#228;&#223; einen h&#246;heren Anteil ihres Einkommens f&#252;r den Konsum ausgeben (m&#252;ssen). So wird aber Geld von finanziell st&#228;rkeren Haushalten mit einer hohen Sparquote umgelenkt zu Haushalten, die oftmals gezwungen sind, ihr gesamtes Einkommen auszugeben.</p>
<p>Durch diese Multiplikatorenbetrachtung l&#228;sst sich der<strong> Wohlstandseffekt des Filesharings</strong> f&#252;r ein Land erkl&#228;ren. Es findet eine Umverteilung statt von Haushalten mit einer vermutlich h&#246;heren Spar &#8211; bzw. Investitionsquote zu Haushalten mit einer h&#246;heren Konsumquote. Dabei k&#246;nnte man die Verluste der Rechteinhaber mit einer Art aufgezwungenen Steuer vergleichen.<br />
Die kontraproduktiven Effekte aufseiten der Rechtinhaber werden von den produktiven Wirkungen des freien Datenaustausches aufseiten der Nutzer mehr als ausgeglichen, da diese aller Vermutung nach einen h&#246;heren Anteil ihres Einkommens konsumieren. Da aber dieser zus&#228;tzliche Konsum die Verluste der Rechtinhaber nur zu geringen Teilen ausgleichen d&#252;rfte, w&#228;re ein Nachdenken &#252;ber andere Formen der Verg&#252;tung sicherlich angebracht.<br />
<br/></p>
<h2>Die Kulturflatrate</h2>
<p>Durch eine pauschale Verg&#252;tung der Verluste aus dem Filesharing k&#246;nnte eine Art Ausgleich geschaffen werden, von dem K&#252;nstler wie auch die Unterhaltungsindustrie profitieren. Eine solche <strong>Kulturflatrate</strong> w&#252;rde es der Bev&#246;lkerung erm&#246;glichen, nach Lust und Laune dem freien Datenaustausch hinterherzugehen, ohne dadurch jemanden zu schaden. Schlie&#223;lich wollen wir ja, dass die K&#252;nstler, Macher und Vermarkter weiterhin motiviert sind, unsere Welt mit ihren Produktionen sch&#246;ner, lustiger und interessanter zu gestalten.</p>
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		<title>Die Luxusmarken der Mittelschicht</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jan 2009 08:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es kann durchaus geschehen, dass Luxusmarken fr&#252;her oder sp&#228;ter in der Mittelschicht landen. Eine solche Tendenz ergibt sich fast schon aus ihrer Natur. Profitzwang auch bei Luxusmarken Luxushersteller sind Unternehmen, die wie andere Profit erwirtschaften wollen. Auch sie m&#252;ssen normalerweise handeln, wenn sie beispielsweise wegen einer Wirtschaftskrise deutlich weniger umsetzen. M&#246;glicherweise besteht pl&#246;tzlich der Zwang, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Es kann durchaus geschehen, dass Luxusmarken fr&#252;her oder sp&#228;ter in der Mittelschicht landen. Eine solche Tendenz ergibt sich fast schon aus ihrer Natur.</strong><span id="more-1337"></span><br />
<br/></p>
<h3>Profitzwang auch bei Luxusmarken</h3>
<p><strong>Luxushersteller</strong> sind Unternehmen, die wie andere Profit erwirtschaften wollen. Auch sie m&#252;ssen normalerweise handeln, wenn sie beispielsweise wegen einer Wirtschaftskrise deutlich weniger umsetzen.<br />
M&#246;glicherweise besteht pl&#246;tzlich der Zwang, neue Strategien zu entwerfen, neue M&#228;rkte zu erkunden. Das kann bedeuten, neue K&#228;uferschichten mit einer niedrigeren Preisbereitschaft anzusprechen. </p>
<h2>Luxusmarke goes Mittelschicht</h2>
<p>Die <strong>Luxusmarken der Mittelschicht</strong> sind normalerweise nicht Haute Couture oder Hersteller von Uhren, die f&#252;nfstellige Betr&#228;ge kosten. Es sind aber Brandings, die man oftmals mit sozialem Aufstieg, gehobenem Lebensstil und beruflichem Erfolg verbindet. Und in dieser Umgebung d&#252;rften auch die Lebensziele der aufstiegsorientierten deutschen wie auch gesamteurop&#228;ischen Mittelschicht zu orten sein.</p>
<h3>Lebensstil</h3>
<p>Die westliche Mittelschicht eifert schon aus Tradition den <strong>Lebensstil der oberen Zehntausend</strong> nach. Je aufstiegsorientierter, desto affiner f&#252;r Luxusmarken.<br />
Aus diesem Grund d&#252;rfte man auch in Teilen der Mittelschicht interessiert sein, wenn bisher abschreckend teure <strong>Luxusmarken</strong> pl&#246;tzlich f&#252;r die H&#228;lfte ihres vorherigen Preises zu haben sind.</p>
<p><br/></p>
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		<title>Obama als Weltpr&#228;sident?</title>
		<link>http://www.mitgerissen.de/obama-als-weltpraesident/</link>
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		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 07:28:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gonzo Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[eine_billion_dollar]]></category>
		<category><![CDATA[us_präsidentschaftswahlen]]></category>
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		<description><![CDATA[Am Tag als Barack Obama die US Pr&#228;sidentschaftswahlen gewonnen hat, war das ein wenig so, als ob die ganze Welt, und nicht nur Amerika gew&#228;hlt hat. Die Wahl eines Weltpr&#228;sidenten war auch Thema in einem Roman von Wolfgang Eschbach. Der Billionen Dollar Mann Als Wolfgang Eschbachs Bestseller Eine Billion Dollar herauskam, ahnte man nicht, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am Tag als Barack Obama die US Pr&#228;sidentschaftswahlen gewonnen hat, war das ein wenig so, als ob die ganze Welt, und nicht nur Amerika gew&#228;hlt hat. Die Wahl eines Weltpr&#228;sidenten war auch Thema in einem Roman von Wolfgang Eschbach.</strong><span id="more-1071"></span><br />
<br/></p>
<h2>Der Billionen Dollar Mann</h2>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=wahrherspidei-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3404150406&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Als Wolfgang Eschbachs Bestseller <strong>Eine Billion Dollar</strong> herauskam, ahnte man nicht, dass seine darin vorkommende Idee von einem Weltpr&#228;sidenten noch in dieser Dekade Realit&#228;t wird &#8211; zumindest in Ans&#228;tzen.</p>
<h3>Wolfgang Eschbachs Weltpr&#228;sident</h3>
<p>Ungeachtet der Billionen Dollar Erbschaft und des &#252;brigen Geschehens, in Eschbachs Roman kam auch die Idee eines demokratisch gew&#228;hlten Weltpr&#228;sidenten auf.<br />
Die Macht dieses Pr&#228;sidenten sollte vorerst eher symbolischer Natur sein. Doch auch in Wolfgang Eschbachs <strong>Der Billionen Dollar Mann</strong> war den Beteiligten klar, dass ein Pr&#228;sident, der die Mehrheit der gesamten Weltbev&#246;lkerung hinter sich vereint, mehr als nur symbolische Gestaltungskraft besitzt.</p>
<h2>Weltpr&#228;sident Obama</h2>
<p>Als Barack Obama die <strong>US Pr&#228;sidentschaftswahlen</strong> gewann, dachte man m&#246;glicherweise an Eschbachs Idee von einem demokratisch legitimierten Weltpr&#228;sidenten. Das lag auch an den Fernsehbildern. Weltweit freuten sich unz&#228;hlige Menschen &#252;ber den Sieg Barack Obamas. Kenia, woher Obama stammt, rief sogar einen nationalen Feiertag aus. Auch in Europa zeigten die Obama Fans ihre Freude.</p>
<p>W&#252;rde die gesamte Weltbev&#246;lkerung das amerikanische Wahlrecht besitzen, w&#228;re <a title="Schr&#228;ge Barleute unterst&#252;tzen Obama" href="http://www.mitgerissen.de/schraege-barleute-unterstuetzten-obama-vor-den-us-wahlen/"><strong>Barack Obama</strong></a> mit einer unglaublichen Mehrheit zum Pr&#228;sidenten gew&#228;hlt worden.</p>
<h3>Der demokratische Wandel</h3>
<p>Selbstverst&#228;ndlich hat Barack Obama die <strong>US Wahlen</strong> gewonnen, und nicht die Wahl zum Weltpr&#228;sidenten. Und dennoch wirkt seine Idee von einem demokratischen Wandel wie ein befreiender Kontrast zu dem bisherigen politischen Programm. In den USA und weit dar&#252;ber hinaus. Mit Obama wurde jemand gew&#228;hlt, der mit bev&#246;lerungsnahen Wirtschaftsthemen punktete. Normalerweise versuchen Politiker alles, um die Wirtschaftsordnung so undemokratisch wie m&#246;glich zu gestalten.</p>
<p>Lange hat die in der j&#252;ngeren Vergangenheit stark leidende Demokratie nicht mehr so hell und gesund gestrahlt wie an dem Tag, an dem <strong>Barack Obama</strong> zum Pr&#228;sidenten gew&#228;hlt wurde.</p>
<p>Ben&#246;tigt unsere Erde einen Weltpr&#228;sidenten?<br/></p>
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