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	<title>mitgerissen &#187; Kurzgeschichte</title>
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		<title>Das interaktive Date</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 10:17:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mitgerissen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine kurze Liebesgeschichte online lesen. Das Besondere: Man kann das Geschehen interaktiv beeinflussen und daf&#252;r sorgen, dass der noch unerfahrene Protagonist das wichtigste Date seines Abi-Abschlussjahres gut hinbekommt. Liebesgeschichte zum Mitmachen 
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Eine kurze Liebesgeschichte online lesen. Das Besondere: Man kann das Geschehen interaktiv beeinflussen und daf&#252;r sorgen, dass der noch unerfahrene Protagonist das wichtigste Date seines Abi-Abschlussjahres gut hinbekommt.</strong><span id="more-1870"></span><br />
<br/></p>
<h2>Liebesgeschichte zum Mitmachen</h2>

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</object><br />
<br/></p>
<p>Gonzo hat ein Problem. Mit den M&#228;dchen klappt es irgendwie noch nicht so gut. Dabei sieht er ganz gut aus und hat schon Auto und F&#252;hrerschein. Leider trifft er immer wieder die falschen Entscheidungen. Das ist wie verhext. Wenn er an einem Tisch mit zwei M&#228;dchen sitzt, von denen eines in ihn verliebt ist, w&#228;hrend das andere ihn unsympathisch findet, kann man mit hundertprozentiger Sicherheit davon ausgehen, dass er es bei der Falschen versucht.</p>
<p>In dieser interaktiven Kurzgeschichte geht es nun darum, Gonzo zu begleiten und ihm s&#228;mtliche wichtigen Entscheidungen in Sachen Liebe abzunehmen. Ziel ist es, den Grundstein daf&#252;r zu legen, dass er sein Studentenleben nicht als gr&#252;ner J&#252;ngling beginnt.</p>
<hr /><h2>Related posts:</h2><ul><li><a href="http://www.mitgerissen.de/impressum/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Impressum">Impressum</a></li><li><a href="http://www.mitgerissen.de/kolonisierung-des-weltalls/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Kolonisierung des Weltalls">Kolonisierung des Weltalls</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy;<a href="http://www.mitgerissen.de/" > www.mitgerissen.de</a> 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> 7472081506)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Die fiktive Highschool</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Sep 2009 13:37:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[high]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Idealbild der amerikanischen Highschool ist voller Popkultur, Glamour, Romantik und Leidenschaft. Es gibt jugendkulturelle Gruppen, Au&#223;enseiter und Hierarchien. Doch in erster Linie geht es um den Spa&#223; und die Selbstverwirklichung der Charaktere. Und auf dieser Highschool steht zudem noch (&#8230;)</p><p><a href="http://www.mitgerissen.de/die-fiktive-highschool/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Idealbild der amerikanischen Highschool ist voller Popkultur, Glamour, Romantik und Leidenschaft. Es gibt jugendkulturelle Gruppen, Au&#223;enseiter und Hierarchien. Doch in erster Linie geht es um den Spa&#223; und die Selbstverwirklichung der Charaktere. Und auf dieser Highschool steht zudem noch die empirische Sozialforschung im Blickpunkt.</strong><span id="more-1658"></span><br />
<br/></p>
<h2>Neu auf der Highschool</h2>
<p>Es ist Herbst. Tom hasst diese Jahreszeit. Sie bedeutet Schulanfang. Und da seine Eltern st&#228;ndig wegen der Firma umziehen m&#252;ssen, ist der September stets jener schmerzvolle Monat, in dem er der &#8220;Neue&#8221; ist. Jedes Jahr von vorne. Wie in einem ewigen Albtraum.</p>
<p>Die <strong>High Highschool</strong> ist so etwas wie ein Vorzeigeprojekt. Die idealtypische Schule. Teams von Statistikern untersuchen das Verhalten der Sch&#252;ler und Lehrer. Und da der Lehrbetrieb bis in den Nachmittag reicht, wird bewusst und in voller Absicht auch das Privatleben der &#8220;Insassen&#8221; untersucht.</p>
<p>Die Sch&#252;ler tragen Uniformen, au&#223;er am Casual Friday. Da verwandelt sich die High High in eine regelrechte Modenshow, egal ob man an der Brandingparade mitmacht, oder unbeteiligter Passant in willk&#252;rlichen Klamotten ist. Die glamour&#246;sen Akteure haben zum Teil Laufstegerfahrung und setzen sich f&#252;r ein ganzes Dutzend Stylingmuffel in Szene.</p>
<h3>Probleme warten an jeder Ecke</h3>
<p>Tom sucht sein Klassenzimmer. Verwirrt dreht er sich nach links und rechts, hat aber keine Ahnung wohin. Ein unglaublich h&#252;bsches M&#228;dchen steht vor ihm. Sie tr&#228;gt eine Footballjacke.<br />
Nat&#252;rlich muss Tom, angezogen von der Sch&#246;nheit dieser Beautyqueen, ausgerechnet diese Schickse fragen, wo er denn hin soll. Nicht die beiden freundlichen Nerds, die anscheinend so etwas wie Comics tauschten. Nein. Es war Tracy Spencer, das erste Cheerleader.<br />
Die eigentlich harmlose Frage wurde vom zweiten und dritten Cheerleader prompt als Anmache ausgelegt. Hinzu kommt, dass Tracy die Jacke von Jock Rancher tr&#228;gt, dem Quarterback der Footballmannschaft.</p>
<h2>Noob in der Klasse</h2>
<p>Dass Toms Anmache des ersten Cheerleaders schneller seine Klasse erreicht, als er selbst, ist eigentlich klar. Bevor er von der Lehrerin &#252;berhaupt vorgestellt werden konnte, drohte ihm ein Typ in Footballjacke bereits Pr&#252;gel an.<br />
Tom erntete Gekicher und ein paar obsz&#246;ne Gesten. In einer normalen Highschool h&#228;tte er sich jetzt hingesetzt und erst einmal mit dem Problem auseinandergesetzt, dass er als Noob das beliebteste M&#228;dchen der Schule angemacht hat.<br />
In der High High hatte Tom erst einmal in einen Nebenraum zu gehen. Dort wartete bereits eine Gruppe von Befragern, die etwas zum Untersuchen gewittert haben.</p>
<h2>High Noon auf der High</h2>
<p>Vielleicht ist diese Highschool doch nicht so idealtypisch. Was Tom auf einer normalen Schule zu erwarten gehabt h&#228;tte, w&#228;re das vorl&#228;ufige soziale Abseits und eine dicke Lippe.<br />
Wie Tom allerdings vermutet hat, hindert die Anwesenheit des Teams aus Sozialwissenschaftlern Jock Rancher daran, ihn zu verpr&#252;geln oder &#246;ffentlich l&#228;cherlich zu machen. Sie haben eben dringendere Fragen.<br />
&#8220;F&#252;rchten Sie sich, dass diese negativen Erfahrungen am ersten Tag ihre gesamte Highschoollaufbahn und somit ihr sp&#228;teres Leben negativ beeinflussen?&#8221;<br />
Er darf seinen Eindr&#252;cken und Gef&#252;hlen auf einer Skala von eins bis zehn Ausdruck verleihen. Eine klassische dicke Lippe h&#228;tte stattdessen auch etwas.</p>
<p>Nach der Befragung f&#228;hrt Tom nach Hause und freut sich schon auf die Privatsph&#228;re im Haus seiner Eltern. Auf der R&#252;ckfahrt f&#228;llt ihm ein, dass er sich diese zumindest f&#252;r die n&#228;chsten Monate verreiben kann. Um ihre neue Eventagentur zu promoten, haben seine beiden V&#228;ter beschlossen, ihr Leben im Internet darzustellen. Nur im Bad und auf dem Dachboden gibt es keine Webcams.</p>
<p>Tom versucht sich vorzumachen, dass auf der Highschool schon niemand etwas davon mitbekommen wird. Kurz darauf bricht er in Verzweiflung aus, f&#228;ngt sich aber schnell wieder. Irgendwie wird die Schulzeit schon vorbeigehen.</p>
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		<title>Trockene Sch&#228;fchen im DSL-Netz</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Sep 2009 18:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurzgeschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Zeitler besitzt eine &#252;bersinnliche F&#228;higkeit. Er wachte eines Morgens auf und schaltete wie gewohnt seinen Rechner an, um ins Internet zu gehen. Pl&#246;tzlich tauchte er regelrecht ein, in die digitale Welt der Datenstr&#246;me, Kabelverbindungen und Tiefseeleitungen. Zeitler kann im DSL-Netz (&#8230;)</p><p><a href="http://www.mitgerissen.de/trockene-schaefchen-im-dsl-netz/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Zeitler besitzt eine &#252;bersinnliche F&#228;higkeit. Er wachte eines Morgens auf und schaltete wie gewohnt seinen Rechner an, um ins Internet zu gehen. Pl&#246;tzlich tauchte er regelrecht ein, in die digitale Welt der Datenstr&#246;me, Kabelverbindungen und Tiefseeleitungen. Zeitler kann im DSL-Netz existieren und dort unglaubliche Dinge bewirken.</strong><span id="more-1654"></span></p>
<p><em>Kurzgeschichte</em></p>
<h3>Die finanziellen Leiden des jungen Zeitler</h3>
<p>Zeitler war nicht besonders reich. Genau genommen hatte er gewaltige finanzielle Probleme. Die freiberufliche T&#228;tigkeit ging vor einem Monat zu Ende. Vertrag wurde nicht verl&#228;ngert.</p>
<p>Seine R&#252;cklagen reichen noch f&#252;r drei oder vier Monate, wenn er sparsam lebt. Und einen neuen Job hat er auch noch nicht bekommen. Mitten in der Rezession, w&#228;hrend Millionen ihre Felle davonschwimmen sehen und auf freie Stellen oft Hunderte Bewerber kommen, ist das nicht ganz einfach.</p>
<p>Selbst sp&#228;ter, als Zeitler seine neue F&#228;higkeit entdeckt hatte, schmerzt ihn noch die Erfahrung, ohne Schutznetz und Absicherung dem Arbeitsmarkt ausgesetzt gewesen zu sein. Er hatte alles mitgemacht. Lehrling, Festangestellter, Zeitarbeiter, Praktikant, Scheinselbstst&#228;ndiger.</p>
<p>Jede Minute, die er mit diesen unseligen, unterbezahlten Aufgaben verbracht hatte, war die reinste Zeitverschwendung. <strong>Lebenszeit gegen Geld.</strong> So sah das Gesch&#228;ft mit den grauen M&#228;nnern aus.</p>
<h3>Licht am Ende des Kabelnetzes</h3>
<p>Die neue F&#228;higkeit hat Zeitler an jenem sonnigen Morgen entdeckt, der ihm eine bessere Welt vor Augen f&#252;hrte. Und auch so etwas wie Selbstverwirklichung und Erf&#252;llung.</p>
<p>Ohne Vorwarnung befand sich sein Bewusstsein auf einmal im Internet. Doch er war diesem Gef&#252;hl nicht schutzlos ausgeliefert. Die Hand des realen K&#246;rpers befand sich immer noch an der Maus. Von dort lenkte diese Zeitlers Bahnen und Wege durch das <strong>DSL-Netz</strong>, durch das er in seinem digitalen Feinstoffk&#246;rper nahezu ohne zeitliche Verluste reisen konnte.</p>
<p>Es war, als ob Zeitler das schon immer konnte, dazu geboren worden war, sich auf diese Art durch das Internet zu bewegen. Das Wort &#8220;surfen&#8221; gewann f&#252;r Zeitler in diesen sch&#246;nsten Augenblicken seines bisherigen Lebens eine v&#246;llig neue Bedeutung. Er surfte, wie nie zuvor in seinem virtuellen Sein, auf das Licht am Ende des Tunnels zu.</p>
<h2>Dem Verm&#246;gen entgegensurfen</h2>
<p>Es dauerte nicht lange, bis Zeitler das Potenzial seiner neuen F&#228;higkeiten entdeckte. Es gab keine virtuelle Schranke, keine Sicherheitsbarriere, keine Firewall, die ihn aufhalten konnte. Zeitler blickte durch &#220;berwachungskameras und private Webcams, er hatte Einsicht in Daten von Rechtsanwaltskanzleien, Aktiengesellschaften, Beh&#246;rden, Banken und Geheimdienste.</p>
<p>Zeitler konnte sich in Banken ein uns aus bewegen, als ob er durch sein Wohnzimmer <strong>surfen</strong> w&#252;rde. Es gab kein Passwort, das sich ihm in den Weg stellte.</p>
<p>W&#228;hrend dieser Surftrips nahm Zeitler das <strong>Internet</strong> nicht mehr &#252;ber seinen Bildschirm war. Er steckte mittendrin und hatte es mit plastischen DSL-Strukturen zu tun, die er f&#252;hlen konnte, durch die er rutschte, sich entlangleiten lie&#223; oder die er auch blockieren konnte. Doch die produktivste Erfahrung machte Zeitler in der Bank. Er konnte das Geld einpacken und mitnehmen &#8211; zumindest theoretisch.</p>
<h3>Wundersch&#246;nes Geld</h3>
<p>Das Geld sah einfach zauberhaft aus. Es waren Banknoten, doch sie schimmerten golden. Und sie hinterlie&#223;en so etwas wie einen Feenstaub aus Platin als Spur. Dieser t&#228;nzelte um sie herum und hinterlie&#223; einen d&#252;nnen glitzernden Streifen, der sich durch das Kabelgewirr zog. Die Eigent&#252;mer, das war Zeitler klar, konnten so den <strong>Spuren des Geldes</strong> folgen. Aber Zeitler wusste, was zu tun war.<br />
<br/></p>
<h2>Reich werden strikt nach Plan </h2>
<p>Zeitler war nicht gierig. Er konnte warten. Er besorgte sich ein ganzes Jahr lang Know-how. &#220;ber Datenbanken, Firewalls, <strong>Offshore-Konten</strong> und &#252;ber das Vorgehen der Beh&#246;rden, der seine Taten mit Sicherheit ein Dorn im Auge waren, f&#252;r den Fall, dass sie entdecken sollten, was er trieb. S&#228;mtliche Sicherheitsvorkehrungen wurden deshalb getroffen.</p>
<p>Die Ausf&#252;hrung begann gezielt und emotionslos. Er hatte sein Vorgehen gedanklich durchgearbeitet. Der Plan stand nicht nur, er wurde bereits mehrfach durchlebt.</p>
<p>Zeitler lie&#223; sich in das Netz hineingleiten. Sofort wurde er von seinem <strong>DSL 16000</strong> gepackt. Er konzentrierte sich auf die Louis Sodom international Bank, einem der geheimsten und gr&#246;&#223;ten Offshore-Finanzunternehmen dieses Planeten. Dort befanden sich Unsummen an Schwarzgelder unterschiedlicher Illegalit&#228;t. Und genau dort wollte Zeitler abr&#228;umen.</p>
<p>Ganz nach Plan begab er sich in das von ihm wahrgenommene informationstechnologische Zentrum der <strong>Offshore-Bank</strong> und schickte seine Helfer aus. Das waren kleine <strong>Robots</strong>, die von allen m&#246;glichen Konten Kleinstbetr&#228;ge abbuchen sollten, sodass niemand zu sehr gesch&#228;digt wurde. Die Betr&#228;ge sollten als eine Bankgeb&#252;hr getarnt sein. Und die Bankgeb&#252;hr selbst war offiziell die Tat eines inzwischen verungl&#252;ckten Managers. Ein explodierendes Schnellboot, beladen mit C4, rammte vor ein paar Wochen versehentlich seine Jacht. Irgendjemand wollte hier wohl auf Nummer sicher gehen.</p>
<p>Die Robots kamen zur&#252;ck und luden die glitzernden Banknoten in seine Reisetasche. Es war das virtuelle Pendant zu der Tasche, mit der Zeitler sich nachher in das Flugzeug begeben und in das anvisierte Offshore-Paradies auswandern wollte. Es lag auf einer anderen Insel als jene Bank, die er gerade virtuell ausraubte.</p>
<p>Zeitler war nicht gierig. Er wollte einfach nur ein gewisses Ma&#223; an Freiheit. Als die Summe von <strong>4.800.000 Euro</strong> erreicht war, befahl er den Bots, sich selbst zu zerst&#246;ren. Eigentlich h&#228;tte viel weniger gereicht, doch man wusste nie, wen man zu schmieren hatte oder wer einem pl&#246;tzlich wegen seines Reichtums zu erpressen gedachte. Nachdem die Bots ihre Spuren verwischt und sich dann selbst ausgel&#246;scht hatten, nahm er die Reisetasche mit all ihren schimmernden Banknoten und lie&#223; sich mit High-Speed durch das Netz treiben. Die Reisetasche sorgte daf&#252;r, dass keine Spuren hinterlassen wurden. Ansonsten h&#228;tte ein d&#252;nner Platinstreifen den Weg markiert, den das Geld durch das Netz zur&#252;cklegte. Eine solche Spur zu hinterlassen lag wirklich nicht in Zeitlers Interesse.</p>
<p>Daheim angelangt &#252;berpr&#252;fte er seine Kontobewegungen. &#220;ber den Umweg einiger ausl&#228;ndischer Stiftungen landeten die <strong>4.800.000 Euro</strong> tats&#228;chlich auf dem Zwischenkonto. Die Gutschrift konnte am Telefon best&#228;tigt werden.</p>
<p>Keine halbe Stunde sp&#228;ter stieg Zeitler in ein Taxi, das ihn und sein Gep&#228;ck zum Flughafen brachte. Dem Fahrer erz&#228;hlte er etwas von einer Pauschalreise nach Teneriffa. </p>
<p>Im Flugzeug entspannte sich Zeitler ein wenig. Die Maschine w&#252;rde in einigen Stunden in der Freiheit landen. Erst einmal war ein Leben unter Palmen angesagt, voller Diner Partys und tropischen Sch&#246;nheiten, viele von ihnen reich und aus steuerlichen Gr&#252;nden eingewandert. Fast wie Zeitler selbst.</p>
<p>Nach der Landung checkte Zeitler im Hotel ein. Unter seinen echten Namen. Er wollte sich eine Flasche RosÃƒÂ©champagner aufs Zimmer kommen lassen, um schon mal f&#252;r sich etwas vorzufeiern, lie&#223; es aber bleiben. Noch waren die Sch&#228;fchen nicht hundertprozentig im Trockenen, obwohl die Zahl an 99,9 % herankam.</p>
<p>Am n&#228;chsten Morgen ging Zeitler zur Bank. Das Geld kam gut an und konnte es konnte auch problemlos dar&#252;ber verf&#252;gt werden. Er nahm sein Bargeld, lie&#223; sich Karten geben, gab Unterschriften, erhielt Kopien und Dokumente. Bis sich am Ende seines Plans alle <strong>Sch&#228;fchen im Trockenen</strong> befanden.<br />
<br/></p>
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