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	<title>mitgerissen &#187; Popkultur</title>
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		<title>Brauchen wir Starkultisten?</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 10:09:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mitgerissen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Geschichte der Popkultur dokumentiert auch die Verg&#246;tterung der Stars. Sp&#228;testens seit der zweiten H&#228;lfte des 20.Jahrhunderts werden Musik- und Filmstars regelrecht auf Emporen gestellt. Aber langsam reicht es. Ein satirischer Kommentar. Cooler Starkult Es gab eine Zeit, da flippten (&#8230;)</p><p><a href="http://www.mitgerissen.de/brauchen-wir-starkultisten/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Geschichte der Popkultur dokumentiert auch die Verg&#246;tterung der Stars. Sp&#228;testens seit der zweiten H&#228;lfte des 20.Jahrhunderts werden Musik- und Filmstars regelrecht auf Emporen gestellt. Aber langsam reicht es.</strong><span id="more-1621"></span></p>
<p><em>Ein satirischer Kommentar.</em><br />
<br/></p>
<h2>Cooler Starkult</h2>
<p>Es gab eine Zeit, da flippten die Leute aus, wenn sie die Gesichter von <strong>Rock n&#8217; Roll Stars</strong> zu sehen bekamen. Die Beatles und die Rolling Stones l&#246;sten regelrechte Massenhysterie aus. Ganze Konzerthallen dr&#246;hnten von hingebungsvollem Gekreische, ohne dass &#252;berhaupt nur ein Ton angespielt wurde.</p>
<p>Nun k&#246;nnte man sagen, diese auf Emporen gestellten Leute haben Einzigartiges geleistet. Die haben Tabus gebrochen und so etwas wie die Kulturrevolution der 68er mit unterst&#252;tzt. Leute wie Jim Morrison oder Elvis Presley wurden eigentlich zu Recht so sehr verehrt.</p>
<p>Doch wehre den Anf&#228;ngen! Was sich hier abzeichnete, war nicht nur Anerkennung einer durchaus respektablen kulturellen Leistung, sondern die <strong>kulturell legitimierte Selbstaufgabe</strong>.</p>
<h2>Starkultisten trotzen Individualisierung</h2>
<p>Du bist der Star! Diese Aufforderung scheinen trotz Superstars-Shows und TV-Supermodels nicht besonders viele Leute ernst zu nehmen. Zumal sie anscheinend sofort ihre Unterw&#228;sche zu ben&#228;ssen beginnen, sobald sie ein &#252;berdurchschnittliches pr&#228;sentes Boulevard-Gesicht sehen, das irgendwann einmal eine CD oder ein Filmplakat zierte.</p>
<p><br/></p>
<h3>Was wir brauchen, ist gegenseitige Toleranz &#8230;</h3>
<p>Man muss nicht alles nachvollziehen k&#246;nnen. So wie Einige es nicht verstehen, warum Menschen Tausende Kilometer reisen, nur um f&#252;r wenige Stunden ein paar Musikdinosauriern oder Retortenbands zu lauschen, wollen Andere nur schwer begreifen, warum man stundenlang virtuelle Kampfpanzer befehligt oder wie man monatelang einen schwer bewaffneten Raubritter Onlinewelten erkunden lassen kann. Letztendlich hat man sich in gegenseitiger Toleranz zu &#252;ben.<br />
Und dennoch. Diese Starkult -Geschichte ist irgendwie unheimlich, zumal sie Menschenmassen kurzfristig in ferngesteuerte Zombies zu verwandeln scheint. Und &#228;hnlich einer Untotenarmee wiederholen sie den Namen ihrer Gottheit bzw. ihres Meisters im Chor, wie ein Mantra. <strong>&#8220;Imothep!&#8221;, &#8220;Imothep!&#8221; , &#8220;Imothep!&#8221;.</strong></p>
<h3>&#8230; oder sind die Starkultisten wirklich nicht ganz sauber?</h3>
<p>Vielleicht haben die <strong>Starkultisten</strong> tats&#228;chlich einen Knall. Wenn dem wirklich so sein sollte, kann nur noch der gro&#223;e Meister der Psychologie helfen, Sigmund Freund. Der soll sich einst mit Massenph&#228;nomenen auseinandergesetzt haben. Interessierte k&#246;nnten vielleicht da ansetzen. Oder besser: Sie erforschen das Ph&#228;nomen im wirklichen Leben.<br />
<br/><br />
Den Autor braucht man jedenfalls nicht mehr auf das Thema anzusprechen. Im Rahmen seiner Recherche kam er mit dem Starkult wohl zu intensiv in Ber&#252;hrung und versucht nun nachts als <strong>Michael Jackson Double</strong> Friedh&#246;fe in einen Thriller zu verwandeln. Wahrscheinlich h&#228;tte er doch lieber bei Sigmund Freud ansetzen sollen.<br />
<br/></p>
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		<title>Jugendkultur der 90er Jahre &#8211; Von Girlies und Ravern</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Nov 2008 06:44:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mitgerissen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie bereits in den Achtzigern gab es in den 90er Jahren auch eine Jugendkultur mit unterschiedlichen Typen, Szenen und Erkennungszeichen. Hier ein &#220;berblick diverser Lifestyletypen aus den 90er Jahren. Jugendkultur individuell Im Vergleich zu den unpolitischen Jugendbewegungen der Achtziger Jahren (&#8230;)</p><p><a href="http://www.mitgerissen.de/jugendkultur-der-90er-jahre-von-girlies-und-ravern/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie bereits in den Achtzigern gab es in den 90er Jahren auch eine Jugendkultur mit unterschiedlichen Typen, Szenen und Erkennungszeichen. Hier ein &#220;berblick diverser Lifestyletypen aus den 90er Jahren. </strong><span id="more-1146"></span><br />
<br/></p>
<h3>Jugendkultur individuell</h3>
<p>Im Vergleich zu den unpolitischen Jugendbewegungen der Achtziger Jahren war die <strong>Jugendkultur der 90er Jahre</strong> deutlich individualisierter. W&#228;hrend man sich in den Achtziger Jahren noch strikter an idealtypische Stilvorgaben hielt, war man in den 90er Jahren selbst Ma&#223;stab aller Dinge. Soziologen und Journalisten durften befragen und orakeln, welche Typen an 90er Jugendkultur es nun eigentlich genau gab.</p>

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<h3>90er Jahre Lifestylestr&#228;nde</h3>
<p>Die Beteiligten schufen sich in den 90er Jahren weitestgehend ihre eigene Jugendkultur. Und was jung war, das definiere auch jeder f&#252;r sich pers&#246;nlich. Letztendlich war die Jugendkultur der 90er Jahre weniger eine Frage des Alters, sondern des <strong>Lifestylestrandes</strong>, an dem man bevorzugt lebte.</p>
<h2>Jugendkultur 90er Jahre</h2>
<h3>Popper</h3>
<p>Der tot geglaubte Popper der Achtziger hat irgendwie &#252;berlebt und tauchte als Britpopper ebenso auf, wie als 90er Jahre Gro&#223;stadtkarrierist. Von der Studentenverbindungsfeier bis hin zu den In-Bars waren Popper auch in der 90er Jahre Jugendkultur immer noch eine feste Gr&#246;&#223;e. Teilweise bekamen die j&#252;ngeren <strong>90er Popper</strong> auch von ihren geistig wie optisch einfach nicht altern wollenden Vorreitern aus den Achtzigern zahlenm&#228;&#223;ige Unterst&#252;tzung.</p>
<h3>Rapper</h3>
<p>Die Jugendkultur der 90er brauchte vermehrt den <strong>Deutschrapper</strong> hervor. Im Gegensatz zu seinen afroamerikanischen Kollegen reimte dieser neue Typ heimatnah. Es geht nicht um Bandenkriege in L.A., sondern um die Lebenswelten der europ&#228;ischen Mittelschichtjugend, also um Reisen, Freundschaft, Liebe, Spa&#223;.</p>
<h3>Raver</h3>
<p>Die wohl am meisten aufsehenerregende Jugendkultur der 90er Jahre war <strong>Techno</strong> in all seinen Facetten zwischen Untergrund und Mainstream. Der Raver f&#252;hlte sich in den 90er Jahren &#252;berall dort beheimatet, wo es neblig und elektronisch zuging. Die Jugendkultur der Raver zelebrierte das Wochenende, das am Donnerstag- oder Freitagabend losging und sp&#228;testens mit der letzten <strong>Afterhour</strong> am Montagvormittag endete. Eventuelle Br&#252;cken- und Feiertage konnten das typische 90er Wochenende des Ravers zus&#228;tzlich in die L&#228;nge ziehen.</p>
<h3>Checker</h3>
<p>Seinen Ursprung hatte der Checker in der Achtziger Jahre Stra&#223;enkultur. Der Checker war insbesonders an solchen Orten anzutreffen, an denen es &#8220;Piece&#8221;, &#8220;Saft&#8221; oder &#8220;Teile&#8221; gab. Viele <strong>Checker</strong> sahen sich eher als Rapper oder Raver, doch im Grunde ging und geht es dem Checker vorwiegend um das pers&#246;nliche Dichtheitslevel.</p>
<h3>Girlie</h3>
<p>Eine besonders h&#252;bsche Auspr&#228;gung der 90er Jahre Jugendkultur war das <strong>Girlie</strong>. Nach Au&#223;en manchmal z&#246;gerlich und m&#228;dchenhaft auftretend, waren Girlies in Wahrheit oftmals sehr selbstbewusst. Ihnen ging es einfach nur um das Erreichen ihrer Ziele, und das war in den Neunzigern oftmals nur: M&#246;glichst viel Spa&#223; haben!</p>
<h3>Generation X</h3>
<p>Grunge und X-Rock ver&#228;nderte die Jugendkultur der <strong>90er Rocker</strong> gewaltig. Stellenweise Melodi&#246;se, sehr verschwommene T&#246;ne l&#246;sten das Monstermetall Fieber der Achtziger ab. Die Generation X Jugendkultur wurde stark den dem Untergrund, dem Punk, dem Rausch und den t&#246;dlichen Exzessen seiner Stars wie Curt Corbain oder River Phoenix gepr&#228;gt.</p>
<h3>Nerd</h3>
<p>Der <strong>Nerd bzw. Geek</strong> ist die Weiterentwicklung des sch&#252;chternen Computerfreaks aus den Achtzigern. Durch die zunehmende Verbreitung der Informationstechnologie und dem Internet, das sich ebenfalls in den 90er Jahren etablierte, wurde der Computerfreak aber zunehmend zum Massenph&#228;nomen. W&#228;hrend der Geek eher naturwissenschaftlicher orientiert ist, neigt der Nerd zu den unterhaltungstechnischen Aspekten seines Liftestylestrandes. Das waren vor allem Strategie-, Rollenspiele und Shooter.<br />
<br/></p>
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		<title>Jugendkulturen der 80er Jahre</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 12:58:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mitgerissen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die 80er Jahre war die Zeit der Jugendkulturen. In Schulen, U-Bahnh&#246;fen, Konzerten oder Diskotheken feierten die mehr oder weniger strikt uniformierten Teens und Twens den Reiz gelebter Popkultur. Unpolitische Jugendkulturen 
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			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die 80er Jahre war die Zeit der Jugendkulturen. In Schulen, U-Bahnh&#246;fen, Konzerten oder Diskotheken feierten die mehr oder weniger strikt uniformierten Teens und Twens den Reiz gelebter Popkultur.</strong><span id="more-1094"></span><br />
<br/></p>
<h2 style="text-align: right">Unpolitische Jugendkulturen</h2>

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<p>Die subkulturellen <strong>Jugendkulturen der 80er Jahre</strong> war eine Identifikation mit den einheitlichen Idealen und Uniformen der jeweiligen Gruppen. Die Ideale waren dabei meist unpolitisch. In diesen Jugendkulturen ging und geht es auch heute noch vorwiegend um Spa&#223;, Musik, Lifestyle und modische Erkennungszeichen. Dort hat auch die Spa&#223;gesellschaft begonnen.</p>
<h3>Uniform vs. 80er Individualisierung</h3>
<p>Die Uniformen der 80er Jahre Jugendkulturen sind auch eher als Idealtypen zu betrachten.<br />
 Der perfekte <a title="80er Mode - Popper im Wandel der Zeit" href="http://www.mitgerissen.de/80er-mode-popper-im-wandel-der-zeit/"><strong>Popper</strong></a>, <strong>Ted </strong>oder <strong>Punk </strong>hat eben diesen Vorstellungen nachzukommen.<br />
 Andere wollten sich nichts vorschreiben lassen und so traten allgemein akzeptierte Mischformen aus <strong>80er Jahre Jugendkulturen</strong> auf.<br />
<br/></p>
<h3>Jugendkulturen der 80er Jahre &#8211; Mischformen</h3>
<p>Dass es eine Fluktuation zwischen Psychos und Rockabillys gab, ist kein Geheimnis. Schlie&#223;lich hatte man einen kompatiblen Musikgeschmack. Dieser brachte Teds und <strong>Psychos</strong> auch auf teilweise dieselben Feiern wie Punks und <strong>Waver</strong>.<br />
&#196;hnlich verhielt es mit Rappern und Hools. Hier waren die &#220;berg&#228;nge noch flie&#223;ender. Alle machten ein wenig auf Gangsta und die Musik brachte einen zu denselben Partys.</p>
<p>Auch den Popper gab es in diversen Mischformen aus unterschiedlichen <strong>Jugendkulturen</strong>, vor allem gegen Ende der <strong>80er Jahre</strong>. Die aufkommende Individualisierung machte eben auch vor der immer differenzierter werdenden Jugendkultur der 80er Jahre nicht Halt.</p>
<p>Independent Popper lie&#223;en sich von Waver und Psychos in ihrem Kleidungsgeschmack beeinflussen. Sie trugen Levis, Doc Martens und schwarze Designerlederjacken.<br />
Hools und Rapper trugen gerne sportlichere Poppermarken, obwohl sie nicht immer legal an die Kleidung kamen und teilweise einen Sport daraus machten, sie zu stehlen.<br />
<br/></p>
<h2 style="text-align: right">Typische Jugendkulturen der 80er Jahre</h2>
<h4>Popper</h4>
<p>Diese Jugendkultur der gab sich eher schn&#246;selig und elit&#228;r. Das Kennzeichen der 80er Jahre Popper waren Markenklamotten, bei M&#228;dchen der Pferdeschwanz, bei Jungs die Poppertolle. </p>
<h4 >Ted</h4>
<p>Rockabillys h&#246;rten Rock and Roll und trugen die f&#252;r Teds typischen Tollen. Ansonsten orientierte man sich als 80er Jahre Ted modisch und von den Partys her an den Independent Jugendkulturen der 80er Jahre.</p>
<h4>Psycho</h4>
<p>Das besondere Erkennungszeichen des Psychobillys ist der Flattop. Den Rockabillys war man nicht nur musikalisch nahe, sondern auch modisch.</p>
<h4>Punk</h4>
<p>Wie auch heute tranken die Punks de 80er Jahre gerne Bier. Sie h&#246;rten nat&#252;rlich Punk, tanzten Pogo und schnorrten auch mal Passanten um eine Mark an.</p>
<h4>Waver</h4>
<p>Der New Waver trug wie der mit ihm verwandte Gruftie vorwiegend schwarze Klamotten. Diese 80er Jahre Jugendkultur hielt sich an Spinnweben, Leichent&#252;cher und schweren D&#252;ften.</p>
<h4>Rapper</h4>
<p>Erst gegen Mitte bis Ende der 80er Jahre setzte sich der Rapper durch. Er trug damals wie auch heute gerne Markenturnschuhe und Sportklamotten, dazu Goldketten und Caps.</p>
<h4>Hool</h4>
<p>Die Heimat des Hools war in den 80er Jahren das Fu&#223;ballstadion und der U-Bahnhof. Kulturell stand man dem Rap sehr nahe, vor allem wegen des Gangsta Style.</p>
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		<title>Als blinde Passagiere ins Ministry of Sound London</title>
		<link>http://www.mitgerissen.de/als-blinde-passagiere-ins-ministry-of-sound-london/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 06:48:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mitgerissen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Mitgerissen-Serie rund um abgefahrene Partyerlebnisse geht es diesmal in das Ministry of Sound Mitte der Neunziger Jahre. Als blinde Passagiere flog man ganz ohne Gep&#228;ck nach London, nur um den legend&#228;ren Ministry of Sound House einmal vor (&#8230;)</p><p><a href="http://www.mitgerissen.de/als-blinde-passagiere-ins-ministry-of-sound-london/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im Rahmen der Mitgerissen-Serie rund um abgefahrene Partyerlebnisse geht es diesmal in das Ministry of Sound Mitte der Neunziger Jahre. Als blinde Passagiere flog man ganz ohne Gep&#228;ck nach London, nur um den legend&#228;ren Ministry of Sound House einmal vor Ort erlebt zu haben. &#220;ber eine Nacht, die einfach nicht enden wollte &#8230;</strong><span id="more-897"></span><br/></p>
<h3>Kurztrip nach London gewonnen &#8211; kostenlos und unverbindlich</h3>
<p>Mit verfallenen Tickets schmuggelten wir uns Mitte der Neunziger irgendwie in eine Linienmaschine nach <strong>London</strong> &#8211; schlie&#223;lich brauchte man das Geld vor Ort zum Feiern und der Flug kostete 350 Mark. Das Hotel sparte man sich ebenfalls, indem man einfach gar nicht schlief, sondern gleich nach der Party heimflog. So war das zumindest geplant.</p>
<h2>London Underground</h2>
<p>Ein Bekannter, der im <strong>Ministry of Sound London</strong> regelm&#228;&#223;ig verkehrte, lud uns ein, ihn besuchen zu kommen. So mussten wir uns erst einmal durch die U-Bahn Londons finden.<br />
Seine Wohnung erinnerte an einen Schallplattenladen. Er legte House auf, den man daheim gar nicht so kannte. Das war sehr passend, schlie&#223;lich ist man ja auch zur Erweiterung seines kulturellen Horizonts nach London gekommen.<br />
Vor der Party ging es noch in ein Pub, ein paar Bier vortanken, denn im <strong>Ministry of Sound</strong>, so die Vorwarnung unseres Londoner Kumpels und seiner Begleitung, gab es keinen Alkohol.</p>
<h2>Ministry of Sound House</h2>
<p>Der erste Raum nach dem Eingangsbereich war hell und machte mit seiner Engelsdekoration auf Himmel. Der andere Raum war dunkel, deep, voller Boxen und mit einer Tanzfl&#228;che, die stark in ihren Bann zog, auch aufgrund der im Laufe der Zeit immer intensiver werdenden B&#228;sse. Der Londoner <strong>House</strong> vereinnahmte einen zunehmend und kontrollierte sogar die eigenen Tanzbewegungen. Die Zeit verging extrem schnell und langsam zugleich.</p>
<h2>Vom Ministry zum Londoner Flughafen</h2>
<p>Stunden sp&#228;ter, es war bereits hell, setzten wir uns in die U-Bahn. Es ging zur&#252;ck zum Flughafen. Die Partynacht war definitiv zu ende. Daf&#252;r begannen die Probleme mit der realen, grauen Welt.<br />
Wegen einer Terrorwarnung wurde pl&#246;tzlich viel sch&#228;rfer kontrolliert. Und schon war der Stress in vollem Gange. Halt! Flugtickets! Die laufen aber nicht auf Ihren Nahmen!</p>
<h3>Blinde Passagiere aus dem Ministry</h3>
<p>Die gesamte Drohkulisse n&#252;tzte nichts. Weder das bew&#228;hrte &#8220;Wissen Sie &#252;berhaupt, wer ich bin?&#8221;, noch die Beschwerdedrohungen. Selbst der Vorgesetzte, den man zu sprechen w&#252;nschte, kam nicht. Die wollten nicht davon abr&#252;cken, einen als <strong>blinde Passagiere</strong> zu betrachten.<br />
Bis man das mit dem R&#252;ckflug kl&#228;ren konnte, vergangen Stunden. Und so verbrachte man den gesamten Tag am Londoner Flughafen, in den Ohren immer noch den <strong>Ministry of Sound House</strong>.</p>
<h4>Weitere Partyerlebnisse:</h4>
<p><a title="Abgefahrene Partyerlebnisse - Im Space Ibiza" href="http://www.mitgerissen.de/abgefahrene-partyerlebnisse-im-space-ibiza/"><strong>Space Ibiza</strong></a><br />
<a title="Morgenlandfahrt im Englischen Garten" href="http://www.mitgerissen.de/morgenlandfahrt-im-englischen-garten-der-90er-jahre/"><strong>Englischer Garten M&#252;nchen</strong></a><br />
<br/></p>
<hr /><h2>Related posts:</h2><ul><li><a href="http://www.mitgerissen.de/brian-slade-und-curt-wild-zelebrieren-die-musik-der-70er-jahre/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Brian Slade und Curt Wild zelebrieren die Musik der 70er Jahre">Brian Slade und Curt Wild zelebrieren die Musik der 70er Jahre</a></li><li><a href="http://www.mitgerissen.de/jose-saramago-die-stadt-der-blinden/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Jose Saramago &#8211; Die Stadt der Blinden">Jose Saramago &#8211; Die Stadt der Blinden</a></li><li><a href="http://www.mitgerissen.de/feuer-zieh-mit-mir-gruesse-aus-twin-peaks/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Feuer zieh mit mir &#8211; Gr&#252;&#223;e aus Twin Peaks">Feuer zieh mit mir &#8211; Gr&#252;&#223;e aus Twin Peaks</a></li><li><a href="http://www.mitgerissen.de/die-acid-party-ende-der-80er-jahre-elektromusik-und-trillerpfeiffen/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Die Acid Party Ende der 80er Jahre &#8211; Smilies und Trillerpfeiffen">Die Acid Party Ende der 80er Jahre &#8211; Smilies und Trillerpfeiffen</a></li><li><a href="http://www.mitgerissen.de/serien-usa-die-us-tv-serie-setzt-unterhaltungsstandards/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Serien USA &#8211; Die US TV Serie setzt Unterhaltungsstandards">Serien USA &#8211; Die US TV Serie setzt Unterhaltungsstandards</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy;<a href="http://www.mitgerissen.de/" > www.mitgerissen.de</a> 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> 7472081506)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Morgenlandfahrt im Englischen Garten der 90er Jahre</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Oct 2008 06:25:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[90er_jahre]]></category>
		<category><![CDATA[doors]]></category>
		<category><![CDATA[echsenleder_cowboystiefel]]></category>
		<category><![CDATA[englischen_garten]]></category>
		<category><![CDATA[jim_morrison]]></category>
		<category><![CDATA[morgenlandfahrt]]></category>
		<category><![CDATA[santorin]]></category>

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		<description><![CDATA[Anfang der 90er Jahre konnte Jim Morrison durch Oliver Stones Doors Film ein weiteres Mal seine Vorbildfunktion erf&#252;llen. Millionen Youngsters nahmen seine Botschaft der Bewusstseinserweiterung dankend auf und verwandelten ihre Welt in einen anhaltenden Indian Summer. Teil 2 Abgefahrene Partyerlebnisse (&#8230;)</p><p><a href="http://www.mitgerissen.de/morgenlandfahrt-im-englischen-garten-der-90er-jahre/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Anfang der 90er Jahre konnte Jim Morrison durch Oliver Stones Doors Film ein weiteres Mal seine Vorbildfunktion erf&#252;llen. Millionen Youngsters nahmen seine Botschaft der Bewusstseinserweiterung dankend auf und verwandelten ihre Welt in einen anhaltenden Indian Summer.</strong><span id="more-573"></span><br />
<br/></p>
<h3>Teil 2 Abgefahrene Partyerlebnisse &#8211; Morgenlandfahrt nach Utopia</h3>
<p>Im Rahmen der Mitgerissen-Serie <a title="Teil 1 Abgefahrene Partyerlebnisse - Sundays@Space" href="http://www.mitgerissen.de/abgefahrene-partyerlebnisse-im-space-ibiza/"><strong>Abgefahrene Partyerlebnisse</strong></a> widmet sich dieser Beitrag einer ganz besonderen Party, wie sie von manchem Anfang der 90er Jahre zelebriert wurde. Konkret meine ich die <strong>Morgenlandfahrt im Sommer 1992</strong>, in der sich der Englische Garten in einen lang anhaltenden Indian Summer verwandelte.</p>
<h2>Das Doors Revival Anfang der 90er Jahre</h2>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=wahrherspidei-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=3499157098&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe><br />
Medial begleitet wurde der Sommer 1992 von dem noch immer stark wirkenden <strong>Doors</strong> Film und dem Buch &#8220;Uns verbrennt die Nacht&#8221;, das Geschichten aus Jim Morrisons Jugend erz&#228;hlt. All diese Storys &#252;ber Jim Morrison, egal ob als Film, Biografie oder Roman, inspirierten mich, eine v&#246;llig progressive Lebensf&#252;hrung einzuschlagen. Einige Jungs aus dem Freundeskreis und sogar aus der Berufsschule sahen das ganz genauso. Irgendwie l&#246;sten wir durch unseren Wunsch nach einem Indian Summer einen kollektiven magischen Effekt aus, wie unz&#228;hlige Andere, die <strong>wie Jim Morrison auf der Schlange reiten</strong> wollten.</p>
<h3>Morgenlandfahrt mit Jim Morrison und Albert Hofmann</h3>
<p>So kam es, dass sich der <strong>Sommer 1992</strong> in eine Morgenlandfahrt verwandelte. Sie startete nahe des Seehauses im Englischen Garten. Das unausgesprochene Ziel war ein avantgardistisches Hippieutopia, eine Mischung aus TUI-World, Disneyland, Venice Beach und M&#252;nchen Schwabing. Das offizielle Ziel blieb nat&#252;rlich weiterhin das ferne Morgenland, in dem man sich selbst finden wollte.</p>
<p>Anfang der <strong>90er Jahre</strong> war &#8211; zumindest in M&#252;nchen &#8211; eine Zeit, in der man irgendwo auf den vielf&#228;ltig verzweigten, labyrinthartigen Wegen zwischen dem Chinesischen Turm und dem Monopteros tats&#228;chlich mal Thomas Mann, Albert Hofmann, Carl Gustav Jung oder Hermann Hesse auf einer eigenen <strong>Morgenlandfahrt</strong> begegnen konnte.</p>
<h2>Englischer Garten Beach</h2>
<p>Surfer vom Strand kamen uns entgegen, auch einige <a title="Roman Hells Angels von Hunter S. Thompson" href="http://www.mitgerissen.de/hells-angels-von-hunter-s-thompson/"><strong>Hells Angels</strong></a>. Vielleicht geh&#246;rten die Rockertypen auch zu einer anderen Motorradgang. Meine Aufmerksamkeit wurde ganz auf die Strandsch&#246;nheiten gelenkt, aber die hatten es mehr mit den Surfertypen und ihren Brettern. Bald wurde das unwichtig. Ein Sturm kam auf. Objektiv hatten wir immer noch das Ende eines warmen Sommernachmittags Anfang in den 90er Jahren, aber die Stimmung &#228;nderte sich schlagartig. Wir sprinteten in die W&#228;lder, um uns vor dem Unwetter in Sicherheit zu bringen. Das war auch schnell vergessen, denn im Wald trafen wir auf Ents, sprechende B&#228;ume. Sie verscheuchten uns, wir rannten weg, nur um einen Weg einzuschlagen, der uns wieder in ihre F&#228;nge f&#252;hrte. Ich vertraute ganz in die Weisheit meiner <strong>Echsenleder Cowboystiefel</strong>. Dank dieser h&#246;heren F&#252;hrung entdeckten wir einen Pfad, bevor es zu sp&#228;t wurde. So entkamen wir dem Kreislauf, der sich wie eine Schleife unentwegt wiederholte.</p>
<h3>Vom Englischen Garten ins ferne P1</h3>
<p>Pl&#246;tzlich standen wir vor dem <strong>P1</strong>, damals noch an der rechten Seite des Hauses der Kunst liegend. Da war Bikerparty. Harleys parkten vor dem Gitter und der Sturm hatte sich gelegt, es wirkte alles sehr sommerlich. Leise konnte ich Jim Morrison &#8220;Queen of the Highway&#8221; singen h&#246;ren.<br />
Aufgrund sph&#228;rischer Ersch&#252;tterungen sahen wir uns gezwungen, so schnell wie m&#246;glich an der Freiluftbar zu nehmen. Das war bl&#246;de, denn drinnen hatten wir eine kaum angebrochene Wodkaflasche von &#8230; wann auch immer.</p>
<h2>Vom P1 ins ferne Santorin</h2>
<p>Als das P1 schlie&#223;en musste, schlenderten wir Richtung Strand. Vielleicht warteten ja die Surferhasen von neulich darauf, dass sie ein paar k&#252;hne Ritter auf <strong>Morgenlandfahrt</strong> anquatschen. Doch am Strand wartete nur das wellenarme &#228;g&#228;ische Meer.</p>
<p>Es war uns v&#246;llig egal, wie wir nach <strong>Santorin</strong> gekommen sind, wir wollten weg. Wollten keine Morgenlandfahrt mehr, wollten ein R&#252;ckflugticket nach M&#252;nchen, sofort. Der Reiseleitungstyp wollte uns stattdessen auf die benachbarte Partyinsel schippern. Mir w&#228;re ein Taxi ins <strong>Roses</strong> lieber gewesen. Wir beharrten auf unseren R&#252;ckflug.</p>
<h3>Zur&#252;ck in den Englischen Garten der 90er Jahre</h3>
<p>Das Laub wurde schon ein wenig welk, viel herab von den B&#228;umen, verzierte die Wege des Englischen Gartens mit kunstvollen Formen. Der <strong>Indian Summer</strong> war in vollem Gange. Ich trank einen Baileys und betrachtete die sp&#228;tsommerlichen B&#228;ume, die ein sph&#228;risches Eigenleben f&#252;hrten.<br />
Am Ende wartet doch auf uns all nichts anderes als der ewige Kreislauf von Tod und Wiedergeburt. Sp&#228;ter sollte es noch ins Roses gehen. Der Sommer war fast vorbei.<br/></p>
<hr /><h2>Related posts:</h2><ul><li><a href="http://www.mitgerissen.de/als-blinde-passagiere-ins-ministry-of-sound-london/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Als blinde Passagiere ins Ministry of Sound London">Als blinde Passagiere ins Ministry of Sound London</a></li><li><a href="http://www.mitgerissen.de/jugendkultur-der-90er-jahre-von-girlies-und-ravern/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Jugendkultur der 90er Jahre &#8211; Von Girlies und Ravern">Jugendkultur der 90er Jahre &#8211; Von Girlies und Ravern</a></li><li><a href="http://www.mitgerissen.de/trance-events-im-freiflug-durch-das-all/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Trance Events &#8211; Im Freiflug durch das All">Trance Events &#8211; Im Freiflug durch das All</a></li><li><a href="http://www.mitgerissen.de/chinese-democracy-neues-album-von-guns-n-roses/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Chinese Democracy &#8211; neues Album von Guns n&#8217; Roses">Chinese Democracy &#8211; neues Album von Guns n&#8217; Roses</a></li><li><a href="http://www.mitgerissen.de/wodka-bull-und-die-spassgesellschaft/" rel="bookmark" title="Permanent Link: Wodka Bull und die Spa&#223;gesellschaft">Wodka Bull und die Spa&#223;gesellschaft</a></li></ul><hr /><small>Copyright &copy;<a href="http://www.mitgerissen.de/" > www.mitgerissen.de</a> 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> 7472081506)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Abgefahrene Partyerlebnisse &#8211; im Space Ibiza</title>
		<link>http://www.mitgerissen.de/abgefahrene-partyerlebnisse-im-space-ibiza/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Oct 2008 13:52:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joey</dc:creator>
				<category><![CDATA[Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Ibiza]]></category>
		<category><![CDATA[Partyerlebnis]]></category>
		<category><![CDATA[Space Ibiza]]></category>
		<category><![CDATA[Sven Väth]]></category>

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		<description><![CDATA[Mitgerissen startet eine mehrteilige Artikelserie &#252;ber die abgefahrensten Partyerlebnisse, inspiriert von dem Spiegel Zeitgeschichteportal einesTages. Den Start macht das Space Ibiza. Teil1 &#8211; Abgefahrene Partyerlebnisse &#8211; Sundays@Space Das Space Ibiza ist aufgrund seiner exzessiven Feierstimmung eine der herausragendsten Discos weltweit. (&#8230;)</p><p><a href="http://www.mitgerissen.de/abgefahrene-partyerlebnisse-im-space-ibiza/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mitgerissen startet eine mehrteilige Artikelserie &#252;ber die abgefahrensten Partyerlebnisse, inspiriert von dem Spiegel Zeitgeschichteportal einesTages. Den Start macht das Space Ibiza. </strong><span id="more-543"></span> <br/></p>
<h2>Teil1 &#8211; Abgefahrene Partyerlebnisse &#8211; Sundays@Space</h2>
<p>Das Space Ibiza ist aufgrund seiner <strong>exzessiven Feierstimmung</strong> eine der herausragendsten Discos weltweit. Jedes Jahr stehen von Anfang Juni bis Ende September s&#228;mtliche <strong>internationalen DJ Gr&#246;&#223;en</strong> der Welt Schlange, um im Space an den Plattentellern zu stehen. </p>
<p>Mein abgefahrenstes Partyerlebnis im Space Ibiza liegt schon ein paar Jahre zur&#252;ck. Der Abend vor der Party war f&#252;r Ibiza un&#252;blich ruhig. Ich war daher am Sonntag sehr ausgeruht und in angeregter Vorfreude, als es Nachtmittags ins <strong> Space </strong>ging. Die Stimmung war zwar noch nicht am kochen, aber man merkte den G&#228;sten an, dass sie hier waren, um zu feiern. Dies zeigte sich einerseits am <strong>bemerkenswerten Dichtheitsgrad</strong> des Publikums, andererseits an der positiv aufgeladenen Atmosph&#228;re. Ich spreche hierbei gar nicht von der &#252;blichen Begeisterung, mit der die ankommenden Flugzeuge begr&#252;&#223;t wurden, Ã¢â‚¬â€œ das Space liegt ja direkt in der Einflugschneise des Flughafens, an dem neue feierw&#252;tige G&#228;ste auf Ibiza ankommen. Immer wenn ein Flugzeug &#252;ber das Space flog, jubelte das Publikum mit hochgestreckten H&#228;nden. </p>
<h2>We love Space @Sundays</h2>
<p>Es herrschte eine lockere, genussvolle Stimmung. Die minimalistische Undergroundmusik erzeugte ein immer energetischeres Abfeiern des Publikums. Der Wunsch nach einem bewussten Auskosten des Augenblicks war gegenw&#228;rtig. </p>
<h3>Sven V&#228;th betrat das Space und das Publikum verneigte sich.</h3>
<p>Sven V&#228;th, the <strong>Godfather of Techno</strong>, betrat als normaler Partygast das Space, dicht gefolgt von seiner Entourage. Sven ging mit seinem Gefolge bis zur Mitte der Terrasse, nur wenige Meter von meiner Barposition entfernt.<br />
Das feiernde Publikum, teilweise selbst aus Kreativen der Spa&#223;gesellschaft bestehend, erkannte Sven V&#228;th und bildete eine Schlange, um ihn zu begr&#252;&#223;en.</p>
<p>Nicht alle Anwesenden stellten sich in die Schlange, aber ein Teil davon versp&#252;rte anscheinend den Wunsch, ihn ber&#252;hren zu wollen. <strong>Sven V&#228;th</strong> zeigte sich auch nicht &#252;berrascht. Wie ein K&#246;nig lie&#223; er die Ehrbekundung g&#246;nnerhaft l&#228;chelnd zu, w&#228;hrend zwei Frauen aus seiner Entourage ihre &#196;rsche an ihm rieben.</p>
<p>So schnell, wie es geschah, so schnell war es auch wieder vorbei.<br />
Danach ging die Party im Space auf Ibiza ganz normal weiter. </p>
<p><a title="Space Ibiza" href="http://www.space-ibiza.es/"><strong>Link Space Ibiza</strong></a><br />
<br/></p>
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		<item>
		<title>Trance Events &#8211; Im Freiflug durch das All</title>
		<link>http://www.mitgerissen.de/trance-events-im-freiflug-durch-das-all/</link>
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		<pubDate>Fri, 29 Aug 2008 06:57:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[anfang_der_90er_jahre]]></category>
		<category><![CDATA[trance]]></category>
		<category><![CDATA[trance_der_90er]]></category>
		<category><![CDATA[trance_events]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit offenen Augen durch das All schweben. Als Anfang der 90er Jahre der Trance kam, verwandelten sich stillgelegte Fabrikhallen, Freiluftfl&#228;chen und Klubs in einen Ort schamanischer Traumvisionen. Seitdem sind Trance Events ein Teil unserer Kultur. Die Zeit als der Trance (&#8230;)</p><p><a href="http://www.mitgerissen.de/trance-events-im-freiflug-durch-das-all/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Mit offenen Augen durch das All schweben. Als Anfang der 90er Jahre der Trance kam, verwandelten sich stillgelegte Fabrikhallen, Freiluftfl&#228;chen und Klubs in einen Ort schamanischer Traumvisionen. Seitdem sind Trance Events ein Teil unserer Kultur.</strong><br />
<span id="more-46"></span><br />
<br/></p>
<h2>Die Zeit als der Trance kam</h2>
<p>In der Zeit, als diese <strong>psychedelische elektronische Musik </strong>mit dem Namen Trance kam, konnten in den Clubs und Hallen, in denen Trance Events stattfanden, Momente entstehen, die im Grunde verewigt und als Cyberspace-Realtime-Erlebnis untereinander ausgetauscht werden sollten. <strong>Trance Events </strong>hatten Anfang der 90er Jahre im gesamten deutschsprachigen Raum begeisterte Anh&#228;nger gefunden, auf dem Lande wie in den St&#228;dten.<br />
<br/></p>
<h3>Trance Events &#8211; Rebellion in stillgelegten Panzerhallen</h3>
<p><br/>Anstatt ausschlie&#223;lich Alkohol und Plastikpop zu konsumieren, suchten <strong>Anfang der 90er </strong>unz&#228;hlige Leute transzendentale Erlebnisse und elektronische Kl&#228;nge. Kosmisches Feiern, zu Hunderten oder Tausenden in stillgelegten Gewerbehallen, Afterhours, Freiluftpartys. Wie auch immer das Szenario aus n&#252;chtern objektiver, vielleicht gar konservativer Sicht ausgesehen haben mag, entscheidend ist, was in den K&#246;pfen geschah.</p>
<h3>Auf Trance Events durch das All</h3>
<p>Im Inneren mancher Besucher haben sich vermutlich Traumszenarien abgespielt, die mit <strong>Huxleys Soma </strong>Mondfl&#252;gen konkurrieren konnten.<br />
Die monotonen Drums h&#228;mmern unbeirrbar in eine zunehmend st&#228;rker werdende Trance. Der K&#246;rper tanzt wie automatisch, als ob er sich verselbstst&#228;ndigt h&#228;tte. Nebenbei hat er zwei zus&#228;tzliche Arme gebildet. Auf dem Technoshirt geht ein kleiner Zeichentrickfilm ab, kommentiert von einem kleinen gr&#252;nlichen Gespenst.</p>
<h2>In Trance</h2>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=wahrherspidei-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=B0000075QO&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float:left; width:120px; margin-right:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>So tanzt man vor sich hin, mal beeindruckt von nackten Schultern, denen pl&#246;tzlich ein Auge hervorquillt, dann Gl&#252;cksgef&#252;hlen hinterherjagend, ausgel&#246;st durch Fl&#228;chent&#246;ne oder sporadisch auftretenden Housekl&#228;ngen im Hintergrund.<br />
Pl&#246;tzlich, es wird dunkel, obwohl die Augen weit aufgerissen sind. Die Musik, <strong>Trance der 90er</strong>, ist noch da, deutlicher denn je, nur das Bild fehlt.</p>
<p>Ein Blick nach unten gen&#252;gt. Man befindet sich im Freiflug durch das All. Sterne unter einem, die langsam &#252;berall auftauchen. Das ist fast unheimlich, weil da eigentlich die Besucher und das Drumherum auf dem <strong>Trance Event </strong>sein m&#252;ssten.</p>
<p>Die Normalit&#228;t stellt sich leider zu schnell wieder ein. Die freie Sicht, leider wieder gew&#228;hrleistet. Das wird sp&#228;testens auf der Toilette klar, wo man sich selbst als durchsichtige Halluzination begegnet, &#228;hnlich einer Fata Morgana, die vor sich hin tanzt.<br />
<br/><br />
Ungef&#228;hr so k&#246;nnte ein individuelles Erlebnis auf einem der unz&#228;hligen <strong>Trance Events Anfang der 90er Jahre </strong>ausgesehen haben. Und das Sch&#246;ne ist, so &#228;hnlich k&#246;nnte dieses Erlebnis auch heute noch aussehen, denn &#228;hnlich wie die elektronische Musikrichtung <a title="Die Acid Party Ende der 80er Jahre" href="http://www.mitgerissen.de/die-acid-party-ende-der-80er-jahre-elektromusik-und-trillerpfeiffen/"><strong>Acid</strong></a> findet Tance auch ganz gerne mal sein Revival.<br />
<br/></p>
<hr /><small>Copyright &copy;<a href="http://www.mitgerissen.de/" > www.mitgerissen.de</a> 2008<br /> This feed is for personal, non-commercial use only. <br /> The use of this feed on other websites breaches copyright. If this content is not in your news reader, it makes the page you are viewing an infringement of the copyright. (Digital Fingerprint:<br /> 7472081506)</small>]]></content:encoded>
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		<title>Gmahde Wiesn M&#252;nchen &#8211; Spa&#223; auf dem Oktoberfest</title>
		<link>http://www.mitgerissen.de/gmahde-wiesn-muenchen-spass-auf-dem-oktoberfest/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Aug 2008 12:58:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Popkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Oktoberfest]]></category>
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		<description><![CDATA[Jedes Jahr Mitte September geht es zwei Wochen lang zum Oktoberfest, und das seit Ewigkeiten. Die Wiesn M&#252;nchen ist allerdings nicht nur ein Hort alter Traditionen, sondern auch Spiegelbild und Schmiede moderner Partykultur. Trachtenmode zum Oktoberfest In der bayrischen Hauptstadt (&#8230;)</p><p><a href="http://www.mitgerissen.de/gmahde-wiesn-muenchen-spass-auf-dem-oktoberfest/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Jedes Jahr Mitte September geht es zwei Wochen lang zum Oktoberfest, und das seit Ewigkeiten. Die Wiesn M&#252;nchen ist allerdings nicht nur ein Hort alter Traditionen, sondern auch Spiegelbild und Schmiede moderner Partykultur.</strong><br />
<span id="more-89"></span><br />
<br/></p>
<h2>Trachtenmode zum Oktoberfest</h2>
<p>In der bayrischen Hauptstadt ticken die Uhren ein wenig anders. W&#228;hrend Trachtenmode andernorts auf diesem Planeten manchmal als eher nostalgisch, wenn nicht gar r&#252;ckw&#228;rtsgewandt gelten kann, besitzt sie in M&#252;nchen zumindest auf dem <strong>Oktoberfest </strong>wirklich Kultcharakter. Das kann man alleine schon an den Promiaufnahmen in Boulevard Magazinen erkennen. Unter anderem hat die Mannschaft des FC Bayern inklusive Spielerfrauen die Trachtenmode zu sch&#228;tzen gelernt.<br />
<br/></p>
<h2>Party neu definieren auf der Wiesn M&#252;nchen</h2>
<p>Das Partyvolk auf der <strong>Wiesn M&#252;nchen </strong>hat die Trachtenmode auf jeden Fall schon lange entdeckt und diese auch traditionell zum optischen Vorteil genutzt. Als Mann kann man Piratenhosen aus Leder tragen und im Oktoberfest Zelt seine Waden zeigen. Der gro&#223;e Blickfang eines Dirndls wiederum ist der Ausschnitt. Besonders geschickt werden weibliche Reize auf der Wiesn M&#252;nchen nat&#252;rlich auch noch durch das beliebte B&#228;ndchen um den Hals, die Netzstr&#252;mpfe oder das geschn&#252;rte Korsett in Szene gesetzt.<br />
<br/></p>
<h3>Zum Oktoberfest als Dauergast</h3>
<p>Viel wichtiger als irgendwelche modischen Dinge ist die innere Einstellung zum Oktoberfest. Es ist der Exzess, der auf der Wiesn zelebriert wird. Die ganz Hartgesottenen sind fast jeden Tag in einem <strong>Oktoberfest Zelt </strong>zu finden. Wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, m&#246;chte die Wiesn M&#252;nchen teilweise gar nicht mehr enden lassen. Es ist schwer zu beschreiben, aber es herrscht eine unglaubliche Atmosph&#228;re von Bierspiritualit&#228;t, die meist ausdrucksfreudig macht und auch mal kreativ inspiriert.<br />
<br/></p>
<h2>Gmahde Wiesn M&#252;nchen</h2>
<p>Ein Aspekt der Wiesn M&#252;nchen ist das Anbandeln. Die Jungs in Lederhosen suchen sich eine <strong>gmahde Wiesn </strong>im Dirndl &#8211; wobei die Betonung hier auf gmahde Wiesn und nicht auf Dirndl liegt. Eine gmahde Wiesn ist ein M&#228;del, das zu k&#246;rperlichen Interaktionen ohne gro&#223;e Komplikationen bereit ist, egal ob dies an dem Alkohol, der Lebenseinstellung oder beidem liegt. Besonders f&#252;r die j&#252;ngeren Semester ist dies nicht selten der zentrale Aspekt der Wiesn M&#252;nchen.<br />
<br/><br />
<strong>Zum Oktoberfest </strong>gehen, das ist auch ein sehr individuelles Erlebnis. Auch wenn die Wiesn ein Volksfest ist, hat das Volk hier sehr segmentierte Anspr&#252;che. Von der Partylocation, in der wirklich heftig gefeiert wird, &#252;ber das kulinarisch orientierte, eher kleinere Zelt, bis hin zum Champagner Treff ist vieles zu finden, nicht zu vergessen die Schie&#223;buden und Fahrgesch&#228;fte. Und so kommt es, dass jeder Besucher, &#228;hnlich einer Morgenlandfahrt, seine eigene Wiesn erlebt.</p>
<p>Weitere Infos zur Wiesn gibt es <a title="zum Wiesn Artikel von geld-sparen-preise-gewinnen.de" href="http://www.geld-sparen-preise-gewinnen.de/2008/08/oktoberfest-muenchen-tipps-fuer-den-wiesnbesuch/">hier</a>.</p>
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		<title>80er Mode &#8211; Popper im Wandel der Zeit</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 13:29:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mitgerissen</dc:creator>
				<category><![CDATA[Popkultur]]></category>
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		<category><![CDATA[markenbewusstsein]]></category>
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		<description><![CDATA[Vor knapp 20 Jahren trat in der popkulturellen Entwicklung ein bahnbrechendes Ph&#228;nomen auf, n&#228;mlich die Popper. Diese vordergr&#252;ndig nicht rebellierende Jugendbewegung zelebrierte das Markenbewusstsein der 80er Mode im Schulhof, an &#246;ffentlichen Pl&#228;tzen und auf Partys. Wer die Entwicklung der Popper (&#8230;)</p><p><a href="http://www.mitgerissen.de/80er-mode-popper-im-wandel-der-zeit/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor knapp 20 Jahren trat in der popkulturellen Entwicklung ein bahnbrechendes Ph&#228;nomen auf, n&#228;mlich die Popper. Diese vordergr&#252;ndig nicht rebellierende Jugendbewegung zelebrierte das Markenbewusstsein der <strong>80er Mode </strong>im Schulhof, an &#246;ffentlichen Pl&#228;tzen und auf Partys. Wer die Entwicklung der Popper Bewegung aber weiter verfolgt, kommt schlie&#223;lich zu einer ern&#252;chternden Erkenntnis. Wir alle sind ein wenig Popper! </strong><br />
<span id="more-3"></span><br />
<br/></p>
<h3>Popper der ersten Generation</h3>
<p>Neulich wurde dem <strong>Popper</strong> auf <a title="zum Spiegel Einestages Artikel" href="http://einestages.spiegel.de/static/topicalbumbackground/2002/aalglatt_bis_zum_anschlag.html" "target=_blank"> <strong>Einestages</strong></a>, dem Zeitgeschichte-Blog des Spiegels, eine n&#228;here Betrachtung gewidmet. Dabei ruhte der Blick von Einestages vorwiegend auf die Popper der ersten Generation. Auf den Bildern sah man markante Gymnasiasten mit <strong>Poppertolle </strong>und anderen 80er Frisuren in markenorientierter 80er Kleidung.<br />
&#220;ber diesen Fokus d&#252;rften sich vor allem jene Leser gefreut haben, die es zu dieser Zeit noch mehr mit Commodore oder Barbie denn Lacoste und Marc o`Polo hielten. </p>
<h2>Popper der zweiten Generation</h2>
<p>Bei den Poppern der zweiten Generation war beispielsweise Lacoste eine immer noch mehr oder weniger angesehene Marke, hatte aber nicht den Stellenwert wie fr&#252;her. W&#228;hrend der klassische Popper seine Labels noch dezent zur Schau trug, prangerte sich mancher Nachwuchspopper die Marke Best Company auf die Brust, in nicht zu grellen Farben nat&#252;rlich, sodass es noch gut zu den Levis, den Budapester von Bartu oder den Sendra Cowboystiefel passte. Man trug auf einmal Rollkragenpullover, vor wenigen Jahren noch undenkbar, dazu dunkle oder karierte Sakkos bzw. Fliegerjacken von Chevignon oder Avirex.</p>
<h3>Der Popper als Mittelschichtsph&#228;nomen</h3>
<p>Die <strong>Popper </strong>der zweiten Generation gaben sich l&#228;ngst nicht mehr so schn&#246;selig und elit&#228;r wie ihre Vorg&#228;nger, auch wenn es weiterhin ein striktes Markenbewusstsein gab, ebenso wie elit&#228;res Denken. Trotzdem wurde der Popper zunehmend zum Mittelschichtph&#228;nomen, das im Einzelfall sogar der unteren Schicht entschl&#252;pfte. Das elit&#228;re Denken kann sich schlie&#223;lich auf einen trendigen Lebensstil oder das Aussehen beziehen, und mus nicht immer geldbezogen sein.<br />
Es war eben viel aufregender, ein Popper zu sein und gut auszusehen, anstatt h&#228;sslich das Haus zu verlassen. In selbstgef&#228;lliger Innenschau und der Gewissheit, auf der Sch&#246;nheitsskala mindestens eine Sechs zu sein, wenn nicht h&#246;her, ertr&#228;gt sich der &#246;deste Unterricht gleich viel leichter.<br />
<br/></p>
<h2>Als der Popper zum Mainstream wurde</h2>
<p>Und so wurde der Popper zum Mainstream, einschlie&#223;lich Markenbewusstsein. Vielleicht war das die Revolution, die so viele an der <strong>Popper Bewegung </strong>vermisst hatten. Pl&#246;tzlich waren es die Z&#246;glinge aus allen Mittelschichtsetagen, die Markenwahn und abgehobenes Denken zu ihrer pers&#246;nlichen Leitkultur erkl&#228;rten. Dies geschah zwar nicht mehr ganz so stilgerecht wie bei der 80er Mode Urform, daf&#252;r wurde aber ein weiteres Spektrum an Leuten angesprochen.</p>
<p>Als der Popper zur Mainstream wurde, geschah dies eher im Verborgenen. Schlie&#223;lich gab es ja offiziell keine <strong>Popper </strong>mehr, am <strong>Ende der 80er</strong>. Doch gewisse &#228;sthetische Ideale der Popper schienen erhalten geblieben zu sein. Im Bereich der Musik, der Unterhaltung und nat&#252;rlich der Mode. Inzwischen findet man einstige Poppermarken auch mal auf dem Grabbeltisch von Supermarktketten.<br />
Man k&#246;nnte fast sagen, der Popper ist derma&#223;en zur Normalit&#228;t geworden, dass wir alle uns eingestehen sollten, ein wenig Popper zu sein.</p>
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		<title>Die Acid Party Ende der 80er Jahre &#8211; Smilies und Trillerpfeiffen</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Jul 2008 17:04:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Mitgerissen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gegen Ende der 80er Jahre feierte der gesamte Planet zwischen San Francisco, Chicago, London, Ibiza und Westberlin die Acid Party. In stillgelegten Fabrikhallen, die zu Houseclubs umfunktioniert wurden, raveten mit Smilies und Trillerpfeiffen ausgestattete Teenies und Twens zu einer neu (&#8230;)</p><p><a href="http://www.mitgerissen.de/die-acid-party-ende-der-80er-jahre-elektromusik-und-trillerpfeiffen/">Read the rest of this entry &#187;</a></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gegen Ende der 80er Jahre feierte der gesamte Planet zwischen San Francisco, Chicago, London, Ibiza und Westberlin die Acid Party. In stillgelegten Fabrikhallen, die zu Houseclubs umfunktioniert wurden, raveten mit Smilies und Trillerpfeiffen ausgestattete Teenies und Twens zu einer neu aufkommenden Elektro Musik, auch wenn man das damals noch nicht Rave nannte.<br />
</strong><br />
<span id="more-4"></span><br />
</p>
<h2>Die Acid Party der 80er Jahre</h2>
<p>Diese neuartige <strong>Elektro Musik</strong> mit dem Namen <strong>Acid House</strong> beherrschte Ende der <strong>80er Jahre</strong> die Plattenteller, vom Szeneclub bis hin  zur Schulparty. Die Musik unterschied sich so derma&#223;en von den poppigen Gassenhauer der 80er Charts oder den damals sehr beliebten, gitarrenlastigen Independent Nummern, dass man beinahe schon von einer <strong>Acid Revolution </strong>sprach.</p>
<p>Dieses bei YouTube gefundene Video vernachl&#228;ssigt die Trillerpfeiffen Stimmung, w&#228;hrend es die die <strong>psychedelische Seite </strong>der <strong>Acid Party </strong>besonders betont.</p>
<p><iframe scrolling="no" frameBorder="0" src="http://rcm-de.amazon.de/e/cm?t=wahrherspidei-21&amp;o=3&amp;p=8&amp;l=as1&amp;ASINs=B0008F10TM&amp;fc1=000000&amp;IS2=1&amp;lt1=_blank&amp;lc1=0000FF&amp;bc1=transparent&amp;bg1=transparent&amp;f=ifr" marginHeight="0" marginWidth="0" style="float:right; width:120px; margin-left:10px; height:240px; background-color:#FFFFFF; border:1px solid #000000;"></iframe>Eine isolierte Kultur waren die Acid Partys der 80er Jahre nicht. Da gab es die enge Verbindung zum House und die &#196;sthetik der Acid Party war auch sehr konform zu dem damals zunehmend an Beliebtheit gewinnenden Hip Hop Style. Auf mancher <strong>Acid Party</strong> lief eine Mischung verwandter Stilrichtungen. Da trafen sich hundertprozentiges <strong>Roland 303 Acid </strong>und <strong>klassischer House</strong>. Neben <strong>Acid House</strong>, <strong>Hip House </strong>oder <strong>Rap </strong>legten die DJs auch <strong>Techno </strong>auf, der bereits damals eine definierte Stilrichtung war. Auf dem Acid Party Flyer war der Techno Dauergast, ebenso in L&#228;den wie dem <strong>Dorian Gray Frankfurt</strong> oder der <strong>Negerhalle M&#252;nchen</strong>.</p>
<h2>Acid House</h2>
<p>Die oftmals selben Szene-Youngsters, die Ende der 80er Jahre <strong>Acid House</strong> aus gutem Grund f&#252;r einen schnellebigen Modetrend hielten, sollten ein halbes Jahrzehnt sp&#228;ter den Techno zelebrieren. Doch das wu&#223;te damals vermutlich noch niemand. Als es mit Acid als Mainstreamkultur <strong>Ende der 80er </strong>zu Ende ging, konnte niemand ahnen, dass die Acid Party nur ein Vorbote f&#252;r Mayday und Loveparade war.</p>
<p>Wer in Deutschland nach Acid Partys suchte, war unter unter anderem im Parkcafe M&#252;nchen, dem <strong>Boot N&#252;rnberg</strong> oder dem <strong>Dorian Gray Frankfurt</strong> fabelhaft aufgehoben.</p>
<h2>Roland 303 &#8211; urbane Musikkultur</h2>
<p>Die <strong>Roland 303</strong> war und ist das zentrale Instrument des Acid. Wer einer Roland 303 diese irren Acid-Ger&#228;usche entlocken m&#246;chte, die sich wie kollidierende Mikroteilchen anh&#246;ren, bedient nicht etwa eine Keyboard, sondern ein paar Drehregler. Unendliche Variationsm&#246;glichkeiten erm&#246;glichen der Roland 303 eine spannende Vielfalt an trippigen Ger&#228;uschen f&#252;r die exzessive Acid Party. Das war <strong>Ende der 80er Jahre</strong> ebenso wie w&#228;hrend der regelm&#228;&#223;ig wiederkehrenden Acid Revivals.</p>
<p>Acid oder Acid House wird wom&#246;glich nie wieder den Hype erleben wird, den es zur Zeit von <strong>Jungle Brothers I ll House You </strong>am Ende der 80er erfahren durfter. Dennoch ist diese Form der <strong>Elektro Musik</strong> aus unserer <strong>urbanen Musikkultur</strong> nicht mehr wegzudenken. Au&#223;erdem Acid d&#252;rfte ebenso wie das totgeglaubte Disco immer wieder f&#252;r ein <strong>Revival </strong>gut sein.<br />
<br/></p>
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