Das Corporate Design des Protests
by Mitgerissen on Mai 7, 2009
Globalisierungsgegner & Co. haben dem Protest eine eigene Tonalität verliehen, die als Grundlage für ein Corporate Design dienen könnte. In diesem Artikel wird das Protest-CD farblich dargestellt und erklärt.
Der Protest und sein Öffentlichkeitsauftritt
Es sind bereits viele Jahre vergangen, seitdem sich der Protest zu einem ein Dauergast in den Medien entwickelt hat. Regelmäßig auftauchende Farbtöne und der oftmals spektakuläre Öffentlichkeitsauftritt der Globalisierungsgegner und ähnlicher Gruppen haben längst dafür gesorgt, dass sich der Protest einen emotional-farblichen Wiedererkennungswert geschaffen hat.
Übermittelt wurde diese Tonalität auch durch die Berichterstattung in den Medien.
Das Corporate Design des Globalisierungsprotests
Globalisierungsgegner ziehen anlässlich großer Demonstrationen gerne durch eine aufsehenerregende Show die Blicke auf sich. Das reicht von bunten Performanceaktionen bis hin zu vereinzelten Sachbeschädigungseskapaden, die auch innerhalb der friedlichen Protestbewegung kritisiert werden. Und dennoch prägen auch Letztere die Tonalität bzw. das CD des Protestes, ebenso wie das gelegentlich robuste Vorgehen der Sicherheitskräfte.
Es ist nicht Aufgabe dieses Artikels, über politische Zusammenhänge und Meinungen zu urteilen. Vielmehr geht es um die Tonalität des Protestes, und somit eher um Emotionen, Farben und damit verbundene Empfindungen.
Diese Tonalität ist nicht durch einen Menschen oder ein kleines Team entstanden. Sie ist über mindestens eine Dekade hinweg von einem Kollektiv erschaffen worden, das einen Beitrag zum gegenwärtigen Zeitgeist leistet. Man könnte sagen, das hier angedeutete Corporate Design ist – von möglichen Übersetzungsfehlern abgesehen – basisdemokratisch entstanden.
Die hier veröffentlichte Darstellung entspringt subjektivem Empfinden. Es wird versucht, durch ein skizziertes Corporate Design die gegenwärtige Protestbewegung emotional einzufangen und deren Wahrnehmung zu vereinfachen – egal ob zum Zwecke des künstlerischen Gedankenspiels oder als Grundlage für eine medial kommunizierte Produktreihe mit Revolutionsflair.





